Read Sommer der toten Träume by Harry Thürk Online

Title : Sommer der toten Träume
Author :
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ISBN : 3354008083
ISBN13 : 978-3354008083
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Mitteldeutscher Verlag 2006
Number of Pages : 377 Pages
File Size : 596 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Sommer der toten Träume Reviews

  • sicherheit4you
    2019-09-13 05:29

    In dem Werk des Autors werden Kriegs/ Nachkriegserlebnisse ohne Verniedlichung unparteiisch dargestellt.Die Story ist packend und lässt einen nicht mehr los.

  • Kathrin Sander
    2019-08-27 07:04

    gut zu lesen, wer die Geschichten von Harry Thürk kennt, der liest auch dieses Buch, es ist ein Muss für alle Harry Thürk Leser. Spannend bis zum Schluss.

  • Siegmund Schönebeck
    2019-09-13 04:10

    Für mich ist dieses Buch mit das Beste was er geschrieben hat und eins der wenigen Bücher von ihm an dem auch viele Frauen gefallen finden werden!!!

  • ein Kunde
    2019-08-25 07:13

    In diesem Buch wird die Zeit nach 1945 in Oberschlesien (vor 1939 Deutschland, nach 1945 Polen) beschrieben. Die Geschichte ist sehr differenziert, ohne Schuldzuweisungen an Deutsche oder Polen; trotzdem werden die Verbrechen nicht verschwiegen oder beschönigt. Man merkt auch, das der Autor selbst in dieser Zeit in Oberschlesien war, so gut beschreibt er die Gedanken und Gefühlswelt der handelnden Personen. Mir hat das Buch sehr gefallen. Es lies mich außerdem dankbar sein, dass ich lange nach dem Krieg geboren bin. Außerdem wird eines klar: Kriege sind keine Lösung sondern verursachen nur Hass! Sie dürfen nie verherrlicht werden und am besten garnicht erst stattfinden!

  • Thoms S.
    2019-09-18 01:24

    Allen, die vertriebene Eltern oder Großeltern in der Familie haben, so wie ich, sei dieser Roman an die Herzen gelegt. Es wird dadurch nicht besser aber man kann sich in die Gefühle der eigenen Großeltern hineinversetzen. Ein Appell an die Sinnlosigkeit eines jeden Krieges. Ausbaden darf es immer der/die "KLEINE".Teilweise werden starke Nerven gebraucht.

  • rosa mund
    2019-09-06 01:26

    tut mir leid, ich kann den fünf-sterne-hype für dieses buch nicht nachvollziehen. als referenzbuch dafür, dass krieg abscheulich ist und unmenschlich und verbrecherisch gibt es deutlich bessere literatur.hier ist keine literatur, hier ist ein als roman verfasster erlebnisbericht eines betroffenen, geschrieben in einer recht schlichten sprache, von dem bei mir im wesentlichen eines hängen blieb--auch die polen nach dem krieg waren ja nicht besser als die deutschen vorher. hier werden vor allem deutsche gemeuchelt, ghettoisiert, sind rechtlos etc. ich will dem autor nicht vordergründige ressentiments gegen die nachkriegspolen unterstellen. für eine bessere differenzierung und darstellung seiner ansichten hat es aber bei herrn thürk vom stil her nicht gereicht.ich war enttäuscht von diesem buch. habe thürks literarische möglichkeiten einfach überschätzt.

  • Bücherfreund
    2019-09-03 04:30

    „Der Mensch besitzt Verstand allein, um tierischer als jedes Tier zu sein".Mit diesem Roman möchte der Autor all jenen Menschen ein Denkmal setzen, die den 2. Weltkrieg zwar nicht wollten, aber dennoch immer dazu geschwiegen oder mitgemacht haben. Ohne zu murren oder aufzubegehren. Ein Denkmal für die kleinen Leute. Das unendliche Leid, das Deutschland von 1939 bis 1945 über die Völker dieser Welt gebracht hat, wirkt wie ein Bumerang und kehrt zurück in das Land, von dem es ausgegangen ist. Die kleinen Leute bezahlen die Rechnung der Politiker. Einst Sieger, sind sie nun Besiegte und schutzlos ihren neuen Herren ausgeliefert.So erleben es auch die vier Protagonisten dieses Romans - drei Deutsche und eine Zigeunerin - am eigenen Leib. Mit ihren 16 bis 18 Jahren sind sie fast noch Kinder und haben dennoch den Krieg in all seinen unmenschlichen Auswüchsen kennengelernt.Die Freunde und Kriegskameraden Oswald Hirschke und Jakob Latta haben sich durch Flucht der Kriegsgefangenschaft entzogen und steuern nun zielstrebig den Ort Neuhof im Oberschlesischen an - die Heimat, in der sie aufgewachsen sind und ihre Kindheit verlebt haben. Unterwegs gesellt sich zu ihnen der als Mönch verkleidete Kurt Schliebitz und die aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreite Zigeunerin Alina. In Neuhof eingetroffen müssen sie jedoch feststellen, dass sie Fremde im eigenen Land sind.Oberschlesien gehört nicht mehr zu Deutschland, sondern zu Polen. Für Deutsche ist da kein Platz mehr. Nachdem die Rote Armee Neuhof erobert und verwüstet, die Menschen verschleppt, vergewaltigt und getötet hat, wird die Stadt von den Polen übernommen, die sich zum Ziel gesetzt haben, alles Deutsche auszurotten oder zu optieren (dazu bewegen, die polnische Staatsbürgerschaft anzunehmen). Gewalt, Gettoisierung, Krankheit und Tod werden zum Alltag.Bei all den Grausamkeiten, begangen an denen, die früher stolz waren, Deutsche zu sein, glimmt doch ein Funken Hoffnung. Denn es gibt Menschen, Polen wie Deutsche, die langsam erkennen, wer sie in diesen Wahnsinn geführt hat. Zu spät begreifen die vier Freunde, dass in Oberschlesien, dem einstigen Teil Deutschlands, kein Platz mehr für sie ist. Als sie sich endlich aufmachen, um über die Neiße nach Görlitz zu fliehen, sind sie nur noch zu dritt, denn Kurt Schliebitz ist da schon tot. Erschossen von einem Polen.Wie schnell sich das Blatt wendet und aus Siegern Besiegte werden, ist uns allen bekannt, aber selten wurde es so schonungslos und authentisch beschrieben.Der Schriftsteller, Harry Thürk, läßt in diesen Roman seine eigenen Erlebnisse einfließen und versucht uns eindringlich mitzuteilen, dass so etwas nie wieder passieren darf.Das zu beurteilen bleibt dem Leser überlassen. 60 Jahre nach diesem verheerenden Krieg wird in Deutschland immer noch „Deutschland, Deutschland über alles..." gesungen. Der Sozialismus ist auf unabsehbare Zeit dem Kapitalismus zum Opfer gefallen. Amerika spielt den Weltpolizisten.Die Gefahr des Vergessens ist größer denn je!

  • nano
    2019-08-24 01:16

    spannend und super gut geschrieben, hab es erst einmal selbst lesen müssen, bevor ich es verschenke