Read Die Wittelsbacher: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart by Hans-Michael Körner Online

die-wittelsbacher-vom-mittelalter-bis-zur-gegenwart

Hans Michael Krner bietet einen knappen berblick ber die Geschichte des Hauses Wittelsbach von dessen frhmittelalterlichen Anfngen, der Erlangung der Herzogswrde und der Belehnung mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein bis zur Herstellung der Landeseinheit unter Albrecht IV dem Weisen 1504 Weitere Schwerpunkte bilden die Herrschaft der Wittelsbacher im konfessionellen Zeitalter bis zum Ende des Dreiigjhrigen Kriegs 1648 und die Situation der Wittelsbacher am Ende des Alten Reiches 1806 Abschlieend schildert der Autor ihre Bedeutung als Knige von Bayern und die Geschichte ihres Hauses von der Revolution 1918 bis zur Gegenwart....

Title : Die Wittelsbacher: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Author :
Rating :
ISBN : 3406562582
ISBN13 : 978-3406562587
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 2 2 November 2015
Number of Pages : 121 Seiten
File Size : 699 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Wittelsbacher: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart Reviews

  • Anke Waas
    2018-10-31 01:23

    Über die Wittelsbacher habe ich noch nicht so viele Bücher. Als der Autor dieses Buches mit dem Zusatz, das er genau dieses Buch verfasst hat, vorgestellt wurde, habe ich sofort bei Amazon nachgeschaut, wie teuer das Buch ist usw.Und ich wurde belohnt. Es ist ein recht dünnes Büchlein, aber es ist vollgepackt mit Wissen über die Wittelsbacher und das in so einfachen Worten, das jeder es versteht. Ein tolles Buch, ohne Wenn und Aber.

  • S. Flämig
    2018-11-18 00:24

    Sieben flüssig zu lesenden, strukturell zupackenden Kapiteln. Die Wittelsbacher Geschichte ist ja nicht gerade einfach. Für jeden der sich für Bayern interessiert ein Muss.

  • timediver®
    2018-11-20 20:59

    "Wäre ich nicht in königlicher Wiege geboren, dann wäre ich am liebsten Professor geworden."(Maximilian II. Joseph, 3. König von Bayern zwischen 1848 bis 1864)Die Wittelsbacher: das sind zwei deutsch-römische Kaiser, drei deutsche, drei schwedische, sechs bayerische Könige und zwei Verweser des Königreichs Bayern, ein griechischer und ein ungarischer König, ein König von Dänemark, Norwegen und Schweden, sieben bayerische, 22 pfälzische und acht geistliche Kurfürsten. Von 1180 bis 1870 insgesamt 853 namentliche Nennungen innerhalb der Gesamtfamilie, das sind alleine 110 Nachfahren König Ludwigs I. bis zum heutigen Tage und 18 Angehörige der Linie der Herzöge in Bayern bis zum Jahr 1965 sowie auch 24 Wittelsbacherinnen, die den Schleier nahmen. Das ist eine belegbare Familiengeschichte seit der Mitte des 11. Jahrhunderts, 738 Jahre Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern, daneben auch die Herrschaft in den pfälzischen Territorien seit 1214 und schließlich noch 93 Jahre der Geschichte eines ehedem regierenden Hauses unter den Bedingungen eines demokratisch-republikanischen Freistaates. Last not least die wittelsbachischer Prinzessinnen, die durch ihre fürstlichen, königlichen und kaiserlichen Ehegatten auf deutsche und europäische Throne gelangten. Alleine im 14./15 Jahrhundert ehelichte eine von ihnen Friedrich von Meißen, Stephan von Ungarn, Ulrich von Württemberg, Johann von Burgund, Jakob von Zypern, Karl VI. Von Frankreich oder Wenzel von Böhmen sowie im 19./20 Jahrhundert König Wilhelm von Württemberg, König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen oder Kaiser Franz I. von Österreich.Bereits in seinem Vorwort zu "Die Wittelsbacher" macht der promovierte Historiker und Lehrstuhlinhaber für Didaktik der Geschichte am Historische Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, Hans-Michael-Körner (Jahrgang 1947), deutlich, dass man diese Dynastie auf 110 Seiten nicht einmal im Ansatz mit dem Anspruch eines biographischen Sammellexikons darstellen kann. Da es sich hierbei auch um weit mehr als um die Betrachtung eines bayrisch-regionalgeschichtlichen Phänomens handelt, musste vielmehr ein roter Faden zwischen den entscheidenden Personen, Seitenlinien und Wendepunkten gefunden werden. Die wittelsbachische Geschichte hat sicherlich mit der bayerischen einiges gemeinsam, beide sind jedoch zu keinem Moment vollkommen kongruent.Als Mitglied der Kommission für Zeitgeschichte und der Kommission für bayerische Landesgeschichte an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beschreibt der Autor die heutige gesellschaftliche Wahrnehmung monarchisch-dynastischer Phänomene als eine überaus merkwürdige Oszillation zwischen reflexionsfreier Nostalgie, emotional aufgeladener Faszination und anti-aristokratischer Häme. Im Gegensatz zu der in einer abgeschlossenen Vergangenheit ruhenden Geschichte der Liudolfinger, Salier oder Staufer ist jene einer noch in der Gegenwart präsenten Dynastie in besonderer Weise von Imponderabilien geprägt. Der landläufig als Märchenkönig bezeichnete "" ist hierfür das beste Beispiel, da er - auch außerhalb Bayerns - den Blick auf die Geschichte der Wittelsbacher ins Nebulöse abgleiten lässt. Unsägliche Identifikationen und emotional geführte Kontroversen sind Folgen, die durch reale historische Fakten beiseite geräumt werden müssen.Prof. Dr. Hans-Michael Körner ist es gelungen, die über 800jährige Geschichte der Dynastie auf die bedeutendsten Aspekte eines roten Fadens zu komprimieren. Im ersten Kapitel geht er zunächst auf "Das Königliche Haus im Freistaat" ein, dessen derzeitiges Oberhaupt, Herzog Franz, unter anderem auch der jakobitische Thronprätendenten für "" ist. In den sechs nachfolgenden Kapiteln zeichnet er eine Chronologie von der Belehnung im Jahre 1180 durch Kaiser Friedrich I. über die Zeit der Landesteilungen, das konfessionelle Zeitalter, die Epoche des Absolutismus, Barock und der Aufklärung bis zum Sturz der Monarchie am 7. November 1918. Unter anderem wird auch das Kuriosum erläutert, warum es gleichzeitig einen König von Bayern und einen Herzog in Bayern gegeben hatte.Während Fotos und Abbildungen von 14 wichtigen Dynastieangehörigen für eine Auflockerung der ansprechenden Lektüre sorgen, bieten zahlreiche Teilstammbäume ein besseres Verständnis der Verwandtschaftsverhältnisse. Ein Literaturverzeichnis und ein Personenregister bilden den Abschluss einer auf das Wesentliche komprimierten (zeit)geschichtlichen Analyse, die mit fünf Amazonsternen zu bewerten ist.