Read Menschenkind by Toni Morrison Online

menschenkind

Ein gro es Epos ber die Sklaverei der bekannteste Roman der Nobelpreistr gerin1885, zwanzig Jahre nach dem amerikanischen B rgerkrieg Sethe hat den Tod ihrer kleinen Tochter nie berwunden Deren Geist treibt nun, achtzehn Jahre sp ter, in ihrem Haus sein Unwesen Als Paul D, ein alter Leidensgenosse von der Sweet Home Plantage, Sethe besucht, ruft er dunkle Erinnerungen wach aber er weckt auch Hoffnung auf einen Neuanfang Menschenkind wurde von den Juroren der NEW YORK TIMES zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gew hlt....

Title : Menschenkind
Author :
Rating :
ISBN : 3499244209
ISBN13 : 978-3499244209
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 5 Auflage, Erweiterte Neuausgabe 2 Januar 2007
Number of Pages : 400 Seiten
File Size : 976 KB
Status : Available For Download
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Menschenkind Reviews

  • junemond
    2018-10-29 22:52

    Ich versuchte das Buch zuerst auf englisch zu lesen. Die Sprache hat mich darin so berührt, dass mir die Tränen kamen.Aus Zeitmangel las ich es dann in der Übersetzung fertig. Morrison ist eine kluge und sprachbegabte Autorin. Sie kann so wortgewaltig die Auswirkungen der Sklaverei auf Menschen beschreiben.

  • Nati
    2018-11-03 18:13

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen!Toni Morrison ist eine der begabtesten Autorin der heutigen Zeit!Tolle Autorin! Geniales Buch!

  • Petra Lang
    2018-11-18 22:49

    super geschrieben, es geht sehr unter die Haut - das sollte man gelesen haben - es ist so interessant, dass ich es gar nicht gerne aus der Hand lege

  • Johann Guenther
    2018-11-04 20:07

    MORRISON, Toni: „Menschenkind“, Hamburg 2007Die Vereinigten Staaten sind im 19. Jahrhundert geteilt in die Südstaaten mit Sklaven und die Nordstaaten ohne Sklaven. Viele Schwarze versuchen die Flucht in den Norden und riskieren ihr Leben. Toni Morris erzählt so ein Schicksal an Hand Sethe, einer Frau, die auf der Flucht ihren Mann und ein Kind verliert. Sie hat zwar die Freiheit erreicht, aber der Geist des toten Kindes lässt ihr keine Ruhe.Zukunft: „Für Sethe bestand die Zukunft darin, die Vergangenheit fernzuhalten.“ (Seite 72)Über die Schuld: „Sethe schaute ihn unverwandt und ruhig an, schon jetzt bereit, einen Mann, der etwas brauchte oder in Schwierigkeiten war, zu akzeptieren, freizusprechen oder zu entschuldigen. Stimmte schon im Voraus zu, sagte, in Ordnung, schon gut, weil sie nicht glaubte, dass irgendein Mann – auf die Dauer – dem gewachsen war. Und was auch der Grund dafür wäre, es war in Ordnung. Keine Schuld. Niemandes Schuld.“ (Seite 192)Bezug zur Natur: „In Nächten, wenn der Himmel, geschwächt vom Gewicht seiner eigenen Sterne, ihm nahe kam, zwang er sich dazu, es nicht zu lieben.“ (Seite 388/389)Über die Liebe zu einer Frau: „Sie ist meiner Seele gut. Sie sammelt mich zusammen, Mann. Die Stücke aus denen ich bestehe, die sammelt sie zusammen und gibt sie mir in der richtigen Reihenfolge zurück. So was ist gut, weißt du, wenn du eine Frau hast, die deiner Seele gut tut.“ (Seite 395)Für diesen Roman wurde Toni Morrison 1988 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und 1993 erhielt sie den Nobelpreis. Die „New York Times“ hat den Roman „Menschenkind“ zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gewählt.

  • Jörg Wolter
    2018-11-06 22:51

    Dieses mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Werk von Toni Morrison hat eine düster-mystische Aura, ein mal kraftvolles, mal sanftes Werk, bei dem man nie vergisst, welches Leid und welche Gewalt im Hintergrund, in den Gedanken der handelnden Menschen, mitklingt. Das Positive ist, im Gegensatz zu "Die Farbe Lila", dass Dunkelhäutige als normale Menschen beschrieben werden. Sie haben vielleicht andere Wahrnehmungen, aber sie sind nicht und werden in dem Buch durch nichts abgewertet. Verwirrend ist die Geschichte von Anfang bis Ende. Einige Rezensenten haben vorgeschlagen, das Buch ein zweites Mal zu lesen, um es besser zu verstehen. Der Tipp ist gut. Man "überliest" viele Passagen, die einem nichts sagen und vielleicht erst später einen Sinn ergeben. So ist es auch schwer, den Faden in der Hand zu behalten und sich einfangen zu lassen von der Geschichte.

  • None
    2018-11-02 20:09

    Eines gleich vorweg: "Menschenkind" ist keine einfache Lektüre. Es dauert, bis sich einem die Handlung des Buches erschließt, manches versteht man auch erst, wenn man "Menschenkind" ein zweites Mal liest. Dieses zweite Mal ist dann zumeist ein wenig befriedigender als das erste Mal, man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen und Toni Morrisons wohl bekanntesten Roman gar nicht erst lesen. Keinesfalls: ich sage nur, daß es von Mal zu Mal beseer wird, nicht daß es beim ersten Mal schlecht ist. "Menschenkind" ist ein Buch, wo sich die zweite Lektüre lohnt. "Menschenkind" zeichnet Charaktere, die alle darum kämpfen, nicht gänzlich an der Bürde der Erinnerung an die Sklaverei zu zerbrechen. Selbst diejenigen, die die Sklaverei nicht mehr selbst erlebt haben (Denver), haben schwer an diesem traurigen und schockierenden Kapitel amerikanischer Geschichte zu tragen. In "Menschenkind" geht es darum, wie die Opfer der Sklaverei den Balanceakt zwischen Verdrängung und Erinnerung vollbringen - oder auch nicht vollbringen. Die Erinnerung ist unbarmherzig permanent präsent und es geht darum, mit dieser Erinnerung umzugehen und trotzdem weiter zu leben. Toni Morrison verlangt viel von ihren Lesern: die Erzählperpektiven wechseln fortlaufend, Rückblenden treten unvermittelt auf, der Inhalt ist teilweise schockierend und grausam und dann taucht auch noch ein fleischgewordener Geist auf. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird ein unvergeßliches Buch lesen, an das er noch lange wird denken müssen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Ete Petete
    2018-11-04 17:54

    Toni Morrisons Roman "Menschenkind" ist düster und unheimlich. Die Negerin Sethe versucht, nach ihrer Flucht vor ihrem Herrn ein normales Leben in Freiheit zu führen. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein. In ihrem Haus scheint es zu spuken, ein Mädchen taucht wie aus dem Nichts auf und macht Denver, der jungen Tochter Sethes, und Paul, ihrem alten Freund und Liebhaber, das Leben schwer. "Menschenkind", so nennt sich das Mädchen, nimmt Sethe immer mehr für sich ein, und dafür scheint ihr jedes Mittel recht. Sethe beginnt zu verstehen und versucht, das Unentschuldbare wieder gutzumachen...Das Buch ist viel subtiler und besser als der Film, das Lesen lohnt!