Read Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt by Tommy Krappweis Online

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Krass Tom hat eine Geisterbahn mit quicklebendigen Geistern geerbt Und die im Zaum und geheim zu halten, ist gar nicht so einfach Vampir Vlarad mutiert dummerweise bei Blutkonsum zum jeweiligen Spenderwesen, meistens zu Meerschweinchen Mit Zombie Wombie ist nicht zu spa en, wenn man seinem Pl schh schen zu nahe kommt, und Hop Tep, die Mumie, hat ein hei bl tiges Temperament Und dann w ren da noch Werwolf Welf, dem man bei Vollmond besser nicht begegnet, und Gespensterm dchen Mimi Bei dieser geisterhaften Chaostruppe ist echt ein Profi gefragt Toi, toi, toi, Tom...

Title : Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt
Author :
Rating :
ISBN : 9783505137570
ISBN13 : 978-3505137570
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Egmont Schneiderbuch Auflage 3 1 Oktober 2015
Number of Pages : 193 Pages
File Size : 796 KB
Status : Available For Download
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Ghostsitter, Band 01: Geister geerbt Reviews

  • Sam Winter
    2018-12-31 10:04

    Es ist schon verwunderlich, wenn man das Buch ''Ghostsitter - Geister geerbt'' von Tommy Krappweis zum ersten Mal in den Händen hält. Das Cover zeigt einige Gestalten, die man aus dem 'klassischen Horror' kennt. Unter ihnen ein Vampir, ein Werwolf, ein Geistermädchen, ein Zombie und eine Mumie, die aber allesamt im Comicstil gehalten sind. Verwunderlich an der ganzen Sache ist es, dass der Zombie einen rosa Plüschhasen in den Armen hält; dass der Vampir einen merkwürdig verschmitzten Gesichtsausdruck hat und dass das Geistermädchen eingehakt am Arm eines menschlichen Jungen in einem Wagon sitzt und beide sehr zufrieden aussehen. Dadurch wirkt die ganze Szenerie sehr menschlich und damit genau das Gegenteil von dem, was die Figuren eigentlich sind. Man merkt alleine beim Anschauen des Covers, dass es sich herbei eben nicht um eingestaubten Kinderhorror handelt, wie zum Beispiel damals bei der 'Gänsehaut'-Buchreihe. Nein, ganz und gar nicht.Das Buch beginnt damit, dass der 14-Jährige Tom von seinem kürzlich verstorbenen Großonkel 10 Millionen Euro erbt - aber nur, wenn er bis zu seinem 18. Lebensjahr die mitvererbte Geisterbahn lukrativ führen kann. Bei erster Betrachtung kristallisiert sich die Geisterbahn als heruntergekommener Schrotthaufen heraus, bis Tom unfreiwillig eine Fahrt mitmacht. Denn er muss feststellen, dass alle Wesen in der Geisterbahn nicht nur lebendig und gruselig wirken, sondern auch lebendig SIND. Nachdem er den ersten Schock überwunden hat, stellt Tom fest, dass keines der Wesen wirklich gruslig ist, nein, sie sind eigentlich sogar sehr nett. Und nun ist er, Tom, der Besitzer der Geisterbahn und damit auch für diese Wesen verantwortlich. Ein richtiger 'Ghostsitter' eben. Dieser Umstand lässt ihn sich selbst neu erfahren, denn obwohl 'seine' Untoten übermenschliche Fähigkeiten haben, scheitern sie an einfachen menschlichen Dingen, wie zum Beispiel das Aufheben von Sachen (Geist), der Kontakt mit Sonnenlicht (Vampir) oder bei Vollmond nachts rausgehen zu können (Werwolf). Und so müssen sich Untote und Tom gegenseitig helfen und ein Team bilden., um sich vor vielen Gefahren, die auf sie lauern, zu schützen. Für Tom beginnt mit 'Ghostsitter - Geister geerbt' ein großes Abenteuer und eine ganz andere Art des Heranwachsens.Das erste, was einem beim Lesen des Buches auffällt, ist die Sprache und die Wortwahl. Anders als bei anderen Kinderbüchern schreibt Tommy Krappweis in seinem ganz eigenen Stil. Neben Umgangssprache sind auch viele moderne Bestandteile darin verbaut. So wird man auch mal auf 'Onlinegames' und 'Letsplays' hingewiesen. Neben Sherlock Holmes und Hugh Jackman wird auch gerne mal ein kleiner Seitenhieb auf 'Game of Thrones' verbaut, was viele Nerds zum Lachen oder Grinsen bringt. So hat Wombie, der Zombie, einen rosa Plüschhasen dabei, den er niemals abgibt. Wombie kann auch nur ein einziges Wort sagen - den Namen des Plüschhasens 'Odor'. Das erinnert doch gleich an den hühnenhaften Charakter aus 'GoT', der immer nur 'Hodor' sagt.Um nur eines der zahllosen Beispiele der sprachlichen Situationskomik zu nennen, ist hier die Reaktion der Figuren auf die Höhe des Erbes:''Oma juchzte laut, und sogar Welf sog hörbar Luft durch die Zähne. Dafür war Toms Mund schlagartig so trocken wie eine Tüte abgelaufener Haferflocken.''Durch solche Formulierungen, die man tatsächlich überall vorfindet, gewinnt das Buch an Plastizität und Lebendigkeit. Unter anderem dadurch gelingt es dem Leser so sehr gut, in die Rolle Toms zu schlüpfen, und wenn der Leser „laaaaaangweilig“ denkt, findet sich genau das auch in Toms Worten im Buch wieder. Weiterhin sind alle Gags, die sich auf den knapp 250 Seiten befinden, gut durchdacht und sehr gut pointiert.Im Gegensatz zu dem gewöhnlich vorherrschenden Humorvollen Stil, gelingt es Krappweis jedoch auch, Gefahrensituationen durch schnelle, geradezu abgehackt wirkender Sprache, Spannung zu erzeugen, wodurch der Leser mit den Figuren mitfiebert.Sprachlich ist das Buch dadurch ein besonderer Genuss für die Leserschaft und schafft ein wunderbares Zusammenspiel zwischen herrlich lockerem Ton, Komik und mitreißender Spannung.Wie bereits eingangs erwähnt, hat das Buch neben Tom hauptsächlich Untote als Charaktere, die allesamt sehr menschlich und jeder auf seine eigene Art liebenswert sind. Neben Wombie, dem Zombie, der sich nicht von seinem grässlich stinkenden Plüschhasen 'Odor' trennen will, gibt es ein eifersüchtiges Geistermädchen namens Mimi. Der Vampir Vlarad nimmt die Form des Spenderwesens an, dessen Blut er zuvor gekostet hat und verwandelt sich so wahlweise in den Heiligen Elias oder in ein Meerschweinchen.Welf, der Werwolf, muss sich bei Vollmond in sein 'Spielzimmer' begeben und Hop-Tep, die Mumie, hat sich über die Jahrtausende sehr professionelle Verbandskünste angeeignet. Jeder einzelne der Charaktere wurde mit viel Liebe im Detail ausgearbeitet und perfekt in die Story integriert. Krappweis spielt hierbei mit Rollenklischees, die er so überspitzt darstellt, dass sie urkomisch und teilweise geradezu niedlich wirken.Wie man also sehen kann, gelingt dem Buch der Spagat zwischen klassischem, aber karikiertem Horror und moderner, jugendlicher Lebenswelt mit Onlinespielen, Superhelden und dem Wechsel von Kindlicher unbedarftheit zu erwachsenem, verantwortungsvollem Handeln. Und wer Tommy Krappweis kennt, weiß, dass Tom dabei ganz in Slapstick-Manier einiges zu Bruch gehen lassen wird. Hierbei leidet insbesondere der alte Wohnwagen, in dem der 14-Jährige einzieht, der gleich mehrere Male demoliert wird, ganz zu schweigen von dem Schrottplatz, der den Namen am Ende noch mehr verdient hat, als am Anfang.Aber das Buch ist nicht nur für Kinder und Jugendliche geeignet, sondern, ganz im Gegenteil, lässt es sich als erwachsener Mensch teilweise noch besser lesen, da man viele Anspielungen mit einer gewissen Lebenserfahrung noch besser versteht. So ist das Buch von der Thematik, dem Inhalt und der Sprache her für alle Altersklassen ein wahnsinniger Spaß.Abschließend kann man das Buch jedem empfehlen, der gerne liest oder der Spaß am lesen lernen möchte.

  • Andreas
    2019-01-16 04:02

    Mit "Ghostsitter - Geister geerbt" hat Tommy Krappweis den vielverprechenden Einstieg zu seiner neuen Jugendbuchreihe gelegt. Der Band liest sich sehr flüssig und wartet mit zahlreichen guten Gags, verrückten Einfällen und Zitaten aus der Popkultur und Gamerwelt auf.Zur Handlung: Die Idee eine Geisterbahn, ohnehin eine der faszinierensten Attraktionen des Schaustellertums, mit echten Geistern zu besetzen und diese Bahn den 16 jährigen Protagonisten erben zu lassen, ist für sich schon mal eine tolle Sache. Der junge PC Gamer und Vollzeit-Teenager wird per überdrehtem Anwalt und lykanem "Onkel" in das Familiengeheimnis seines Adoptivclans eingeweiht und auf die Mission geschickt die "Schreckensfahrt" (so heißt die Geisterbahn, die doch eine hervorragende Gelegenheit für ein Easter Egg in einer, hoffentlich realisierten Fortsetzung der Mara Filmreihe wäre!? *ohbitte*) bis zum Erreichen seiner Volljährigkeit zu betreiben und mit ihr als Direktor übers Land zu tingeln. Da diese Geisterbahn mit ihren Angestellten etwas ganz besonderes darstellt und diese zusammen mit Toms verstorbenem Onkel Heinrich bereits allerlei erlebt haben, gründet die aktuelle Situation auf einer eigenen, breiten Historie, aus der immer wieder neue Geheimnisse und Fragen auftauchen, die Tom und der Leser nicht direkt enträtseln können, was die ganze Geschichte aber noch viel spannender machen. Teil dieser Historie ist ein ziemlich schräger Erzfeind, Zoracz, der Tom fortan das Leben schwer macht, gleichzeitig aber so derbe daneben ist, dass man sich schon auf seinen nächsten Auftritt freut.Ein Schlüssel zu diesem wunderbaren Buch sind seine liebenswerten, aber auch schrägen Charaktere. Die Geister bieten da bereits genug Projektionsfläche für Ideen. Das Monster-Panoptikum umfasst dabei die fast "übliche " Besetzung, die wir alle lieben: Ein Vampir, ein Werwolf, eine Mumie, ein Zombie, ein rosa Stoffhase und ein Geistermädchen. Klassischerweise wäre der Zombie Frankensteins Monster und der rosa Stoffhase nicht existent, aber Wombie besitzt die wichtigsten Fähigkeiten des Monsters und ist auch untot. Außerdem besitzt er einen ROSA STOFFHASEN!!!! Wie geil ist das denn, bitte schön? Dass das Teil auch noch "Odor" heißt und Wombie nur dieses Wort vokalisieren kann, ist anundfürsich schon ein Brüller! ... Ich schweife ab! Nach wenigen Seiten hat man Vlarad, Hop Tep, Welf und Mimi schon ins Herz geschlossen und freut sich auf die künftigen Abenteuer der Truppe.Neben diesen hat Krappweis aber auch noch einige andere wunderbar horizontal-suboptimierte Charaktere mit eingebracht und ich vermute mit einer dieser Figuren gleich sich selbst ins eigene Buch geschrieben. Der Familienanwalt "Rufus T. Feuerflieg" verweist nicht nur durch seinen Namen auf Croucho Marx, sondern auch durch Auftreten, Aussehen und Aktionen. Eben so einen Anwalt verkörperte Krappweis bereits in einer seiner für den KiKa produzierten Nachtschleifen, herrlich komisch. Der Gegenspieler der Geisterbahngewerkschaft ist nicht minder kurios. Dieser hat einen leichten Anflug schrecklicher Theatralik und einen Akzent der zwanghaft in fast jedes Wort ein rollendes "Rrrrr" einbaut, ob nun eines dort hineingehört oder eben nicht. Ist er besonders aufgeregt, verfliegt dieser wieder ganz schnell.Ein weiteres, schönes Detail ist die gekonnte Einbringung von Einblicken in die Gamer- und Nerdwelt. Verdammen viele Jugendbuchautoren gerne den "neumodischen Firlefanz" oder geben diesen so gekonnt wieder, wie ein Sindar ein Lied der Anfangrim, so merkt man Tommy Krappweis an, dass er sich damit auskennt und seine Zielgruppe sehr ernst nimmt. Ein fiktives MMORPG wird zur Reflexion von Toms Charakter, seiner Fähigkeiten und seiner Einstellung gegenüber der Rolle eines Anführers genutzt. Eingestreute Zitate und Anspielungen auf Comics, etwa dem Vergleich zwischen seinem Werwolf-Onkel Welf und Hugh Jackmans Wolverine-Verkörperung, Fachbegriffe der Magie der Scheibenwelt, oder Buchtitel eben jener Romanreihe von Terry Pratchett, lassen das Jugendbuch trotz seiner Fiktionalität lebensechter wirken, den geneigten Insider glücklicher werden und motivieren den jungen Leser zu eigenen Recherchen .Fazit: Ein rundum gelungenes Jugendbuch, dass seine Leserschaft ernst nimmt, extrem lustige Ideen und Gags beinhaltet sowie den liebenswertesten Cast einer Jugendbuchreihe seid.... pfrrrr... lasst mich kurz nachdenken.... zählt der "Hobbit" als Jugendbuch???Gekauft, gelesen, vorgelesen und als sehr gut befunden!

  • aingeasil
    2018-12-23 09:41

    Die Geschichte gefällt mir sehr, aber das ist ja Geschmackssache.Die Verarbeitung des Buchs ist hervorragend. Zwar hat es keinen Schutzeinband, aber der Einband ist hochwertig und liebevoll bedruckt. Die Seiten sind griffig und sowohl Schriftbild als auch Seitenlayout tragen zu einer sehr guten Leserlichkeit bei. Macht sich gut in unserer kleinen Bibliothek.

  • Mario De Mooij
    2018-12-26 09:53

    Bei der Geschichte geht es um einen Jungen namens Tom, der eine Geisterbahn mit lebenden Geistern geerbt hat. Darunter sind so illustre Gestalten wie ein Vampir, Werwolf, Mumie, Zombie und ein Geistermädchen namens Mimi. Natürlich ist auch ein Bösewicht dabei der...... Nun dass solltet ihr selbst rausfinden bzw. lesen.Ein wunderbares Jugendbuch, dass wir ich finde von Jungen und Mädchen gleichermaßen gelesen werden kann. Mein sogar muss.Die Geschichte liest sich flott und amüsant, so dass man sich schon auf die Fortsetzung(en) freut. Ok vielleicht bin ich jetzt nicht gerade die Zielgruppe, was das Alter betrifft, jedoch hat es auch mir sehr großen Spaß gemacht dass Buch zu lesen und kann es von daher nur empfehlen.

  • tante
    2018-12-29 02:57

    Meine Enkeltochter ist neun Jahre alt und eine Leseratte, Sie hat alle Teile der Serie verschlungen und auch die anderen Mädchen aus ihrer Klasse borgen sich der Reihe nach die Bücher aus. Ich denke, darum empfehlenswert!

  • Ilwi
    2019-01-12 04:50

    Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich nicht nur Nichten und Neffen damit infiziert sondern auch meinen Mann und meinen Schwager! Tolles Buch für die "ganze" Familie!

  • Val
    2019-01-14 04:00

    Eine wunderbar warmherzige Komödie mit herrlich schrägen Charakteren. Absolute Leseempfehlung! Habe es an einem Nachmittag verschlungen und fiebere bereits jetzt der Fortsetzung im Mai entgegen...