Read »Ich hatte tausend Leben und nahm nur eins«: Ein Brevier by Cees Nooteboom Online

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Sp testens seit den gro en Erfolgen von Rituale und Die folgende Geschichte fasziniert der Geschichtenerfinder Cees Nooteboom sein deutsches Publikum mit einem unnachahmlich leicht sinnig inszenierten Spiel von M glichkeit und Wirklichkeit, Schein und Sein Und es ist die Besch ftigung mit den ewigen R tseln unserer Existenz, gepaart mit dem Talent zur Aufmerksamkeit, die Nooteboom auch als den gro en Reisenden unter den europ ischen Schriftstellern auszeichnet Denn was bedeutet Reisen eigentlich fragt er sich Bedeutet es zu sein, wo man ist, oder bedeutet es, eine wirkliche Welt auf die Welt der eigenen Phantasie zu legen und nachzusehen, ob die beiden sich decken Zu Cees Nootebooms 75 Geburtstag hat R diger Safranski eine Auswahl an pr gnanten Passagen aus den Romanen, Erz hlungen, Gedichten und Reiseessays seines langj hrigen Freundes erstellt Entstanden ist ein Portr t des romantischen Ironikers und lebensklugen Nomaden, des Kundigen der K nste und Kontinente und, nicht zuletzt, des luziden Beobachters der j ngsten deutschen Geschichte Ein Brevier zum Suchen und Finden, Kennenlernen und Wiederentdecken....

Title : »Ich hatte tausend Leben und nahm nur eins«: Ein Brevier
Author :
Rating :
ISBN : 3518419757
ISBN13 : 978-3518419755
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage 1 22 Juni 2008
Number of Pages : 399 Pages
File Size : 791 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

»Ich hatte tausend Leben und nahm nur eins«: Ein Brevier Reviews

  • Corinne Stetten
    2019-02-25 08:28

    Meinen Glückwunsche an Nootebooms Brevier " Ich hatte tausend Leben und nahm nur eins ", nachvollziehbare Gedanken, schöne poetische Gedichte zu einem Werk zusammengefasst. Auch einen Applaus an seinen Freund R. Safranski der dieses Buch herausbrachte. Nooteboom reist und lebt zwischen Wirklichkeit und Fiktion, reflektiert das Leben. Seine hervorragende Beobachtungsweise läßt ihn Dinge sehen, die wir übersehen. Eine Lektür zum Weiterlesen und man freut sich immer wieder über seinen doch so trefflichen Schreibstil.

  • Winfried Stanzick
    2019-03-23 04:28

    Dieses wunderbare, in Leinen großzügig gebundene und dafür mit 15 Euro sehr preisgünstige Büchlein ist eine von dem Literaturwissenschaftler und Autor Rüdiger Safranski herausgegebene Sammlung von Texten, Gedanken und Gedichten aus dem umfangreichen Werk des niederländischen Schriftstellers Cees Nooteboom. Jenem Autor, der Zeit seines Leben gerne reiste und von dem die schönsten und literarisch anspruchvollsten Reisebeschreibungen der Weltliteratur vorliegen, vielen davon ebenfalls bei Suhrkamp.Rüdiger Safranski hat die ausgewählten Texte Nootebooms liebevoll nach "thematischen und kompositorischen Gesichtspunkten" zusammengestellt. Er beginnt mit sogenannten Geistesblitzen, von denen einer zitiert werden soll, weil er nach meiner Meinung das Leben und das Schreiben Nootebooms gut zusammenfasst:"Reisen ist Flüchtigkeit, und das liebe ich, jeder Abschied ist eine natürliche Vorbereitung, man soll sich nicht binden, so ist es nicht vom Schicksal bestimmt."Es folgen unter anderem Bilder, Porträts und Charaktere, Orte und Wege, Zeiten und Gezeiten, Phantasieren und Erinnern, Texte über das Schreiben, das Lesen und wie könnte es anders sein: die Liebe.Eine wertvolle Ausgabe von Texten liegt hier vor, gut als Einführung zu nutzen für Leser, die Nooteboom näher kennen lernen wollen, und als eine schöne Sammlung (oder als Geschenk ) geeignet für Leser, die Nooteboom schon lange kennen und schätzen.

  • B. Gutleben
    2019-03-04 10:59

    Anlässlich des 75. Geburtstags von Cees Nooteboom hat Rüdiger Safranski eine thematisch sortierte Auswahl von Ausschnitten aus dessen Werk herausgegeben. Das vorliegende, ein wenig hochformatige Brevier präsentiert in ordentlicher Ausstattung zahlreiche Appetithäppchen, die durchaus Lust auf mehr machen - was wohl auch das Hauptanliegen der Publikation ist. Weniger dagegen eignet sie sich für eine kontinuierliche Lektüre, da man ständig gedanklich umschalten muss und nicht immer die Kontexte kennt, denen die Mosaiksteinchen entnommen wurden. Die einzige literarische Gattung, für die diese Einschränkung nicht gilt, ist die Lyrik, von der ich bis dahin gar nicht wusste, dass Nooteboom sie so gut beherrscht. Daher zum Abschluss dieser Rezension ein Gedicht:Dies ist das älteste Gespräch auf Erden.Die Rhetorik des Wasserszerspelllt auf dem Dogma aus Stein.Doch bei dem unsichtbaren Endeweiss nur der Dichter, wie's ausgeht.Er tunkt seine Feder in Felsund schreibt auf die Tafelaus Gischt.