Read Die Istanbul Passage: Thriller by Joseph Kanon Online

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Als neutrale Stadt zwischen Europa und Asien war Istanbul im Zweiten Weltkrieg Magnet f r Fl chtlinge und Spione Leon Bauer, ein amerikanischer Gesch ftsmann, ist durch kleine Undercover T tigkeiten f r die Alliierten mit der Unterwelt in Ber hrung gekommen Nun, als die Geheimdienste abziehen und sich die Stadt auf die Realit t der Nachkriegszeit einstellt, bekommt Leon einen letzten Routine Auftrag Doch als ihm der Job gef hrlich aus dem Ruder l uft und er der attraktiven Gattin des amerikanischen Botschafters in der T rkei verf llt, wei Leon bald nicht mehr, wem er vertrauen kann, und wo das Gute aufh rt und das B se beginnt ...

Title : Die Istanbul Passage: Thriller
Author :
Rating :
ISBN : 3570101800
ISBN13 : 978-3570101803
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : C Bertelsmann Verlag 9 Juni 2014
Number of Pages : 399 Pages
File Size : 871 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Istanbul Passage: Thriller Reviews

  • Buchdoktor and Family
    2019-04-29 08:27

    Im ersten Friedensjahr nach dem Zweiten Weltkrieg ist Istanbul als neutrales Territorium und Verbindung zwischen Europa und Asien noch immer Zwischenstation für Flüchtlinge, Staatenlose, Agenten und Geschäftemacher aller Art. Die Botschaften der ehemaligen Kriegsgegner dienen als gesellschaftlich akzeptierte Fassade für allerlei konspirative Abläufe. Leon Bauer wickelt in der Rolle eines Tabakwarenhändlers gelegentlich sehr spezielle Geschäfte zwischen Ost und West ab. Überläufer und Informanten könnte man als das Gebiet betrachten, auf dem Leon auch Handel treibt. Durch seine deutsche Frau Anna, die in sehr ernstem Zustand in einer Privatklinik liegt, ist Leon an die Stadt gebunden. Leons letzter geheimer Auftrag gerät unerwartet außer Kontrolle, es gibt einen Toten. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Mihai gerät Leon zwischen die Fronten zwischen Ost, West und dem Hausherrn Türkei. In Istanbul kann man sich mit den richtigen Verbindungen zwar einen neuen Pass kaufen, aber nicht die Vergangenheit in Hitlers Vernichtungslagern abschütteln. Mancher hat aus der Zeit des Nationalsozialismus noch offene Rechnungen zu begleichen. Die klare Abgrenzung zwischen Schleusern, Geschleusten, Auftraggebern und Boten verschwimmt. Wer ist Auftraggeber, wer Laufbursche der Amerikaner und wer die menschliche Ware? Drei Männer - drei Fronten - eine erzwungene Zweckgemeinschaft - In exakter Bedeutung des Begriffs Transit befinden sich Leon, Mihail und Alexei als Durchreisende in einer psychologisch höchst interessanten Ausnahme-Situation.Wie schon bei seinem Blick auf Venedig in „Stadt ohne Gedächtnis“ wirkt auch Kanons Darstellung seines Schauplatzes Istanbul wie die Verdichtung von Kontrasten in einem Schwarz-Weiss-Film. Wer sich nicht durch die Stichworte Thriller und Geheimdienste auf eine falsche Fährte leiten lässt, kann hier einen psychologisch und historisch fundierten Perspektivwechsel vollziehen und die Nachkriegsjahre aus der Sicht einiger „Durchreisender“ zwischen Ost und West erleben.

  • M. Lehmann-Pape
    2019-05-09 11:48

    Eigentlich ist kurz nach dem Krieg die Gemengelage wesentlich verworrener als noch zu Kriegszeiten.Istanbul war Sammelbecken und Treffpunkt aller Parteiungen. Geheimdienste gaben und geben sich die Klinke in die Hand, Geschäfte wurden und werden dort zwischen allen Beteiligten abgewickelt.Doch aus Freunden werden Feine, aus Feinden Freunde oder zumindest schützenswerte Informanten und Geheimnisträger.Und mittendrin jene, die der jüdischen Gemeinde nach Palästina verhelfen wollen. Nicht gern gesehen von manchen Staaten. Schrottkähne, überfüllt und im Geheimen werden auf den Weg gebracht und noch lange nicht jedes der Schiffe kommt überhaupt so weit, von Kriegsschiffen aufgebracht zu werden, vor weniger, Palästina zu erreichen. Eine unüberschaubare Zeit auch voll von Unglück und der Notwendigkeit, sich zu orientieren, die Kanon überzeugend in Worte zu fassen versteht.Leons Frau Anna ist da nur eines der Opfer der Zeit. Ein besonderes, sicherlich, denn ein Träume hat sie in eine Art Wachkoma gebracht. Eines „ihrer“ Schiffe hat Feuer gefangen. Frauen, Männer, Kinder, alle tot.Was Leon nicht nur erschüttert, sondern mehr und mehr in eine Zwickmühle bringt. Denn, so intensiv die Zeit auch war, die Geheimdienste machen sich auf, Istanbul zu verlassen und auch die Konzerne verlagern ihre Geschäfte an andere Orte.Leon handelt mit Tabak. Und mit Informationen. Er ist ein Bote des amerikanischen Geheimdienstes. Weniger ob der Entlohnung, mehr gegen die unglaubliche Langweile und Routine seiner Zeit und Tätigkeit in Istanbul hat er sich dazu bereitgefunden.Und nun? Die Frau kaum transportfähig, für den Geheimdienst winkt nur noch ein letzter Auftrag und auch der Tabakkonzern macht deutlich, dass Leons Zeit in Istanbul abläuft.Gedanken, die ihm kommen. Gefühle, Befindlichkeiten nach einem Jahrzehnt in der türkischen Metropole, die Joseph Kanon bestens ins Bild zu rücken versteht. Assoziative Gedanken lässt er hier und da in den Köpfen seiner Protagonisten kreisen, Orte und Gassen, Stimmungen und auch das Unübersichtliche der Situation und Istanbuls rückt er ins Licht.Ohne dabei zu sehr zu „kreisen“. Die Vermittlung der inneren Stimmung der Personen und der Atmosphäre der Zeit kurz nach dem Krieg geht nicht auf Kosten des Tempos der Handlung, die Kanon ebenso klar vorantreibt und damit wieder einmal seinem gewohnten und guten Stil entspricht.Der letzte Auftrag ist ein Personentransport. Mit Mihail, seinem rumänischem Vertrauten. Ein Treffen, das schief geht. Leon und Mihail geraten unter Beschuss und werden erst später erfahren, gegen wen sie sich eigentlich zur Wehr gesetzt haben.Nicht so lange dauert es, bis vor allem Mihail erkennt, wen sie da in Empfang nehmen und als Überläufer unter Schutz zu nehmen haben. Ein Wissen, dass Mihail bis an die Grenzen der inneren Belastbarkeit führen wird und das Kanon in einem kurzen, intensiven Monolog auf den Punkt bringt, von außen und von innen. Nicht nur hier zeigt sich hohe Qualität seines schriftstellerischen Könnens, Gedanken und Ereignisse, Rückblenden und aktuelle Gefahrenlagen zu verdichten und den Leser damit emotional mit hineinzuziehen in die Ereignisse und Personen des Romans.Ein Schusswechsel und folgende Ereignisse, die im Übrigen vor allem für Leon mehr und mehr die Situation eng werden lassen. Er gerät ins Fadenkreuz nicht nur einer Interessensgruppe.Spannend, intensiv in der atmosphärischen Schilderung und emotional dicht bildet der Roman eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Annett
    2019-05-09 10:27

    Ich lese gerade das Buch, aber ich empfinde es als sehr langatmig, obwohl das Thema interessant ist, und werde regelmäßig nach einigen Seiten müde. Sehr viel Dialoge. Kein Buch für Abende, eher für verregnete Nachmittage, wenn man dran bleiben kann.

  • Bradford
    2019-04-30 14:27

    I liked the content of the book and the translation.