Read Internet-Ökonomie: Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft (Springer-Lehrbuch) by Reiner Clement Online

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Innovative Informations und Kommunikationstechniken bzw technologien, das Internet und der Mobilfunk sind inzwischen fester und unverr ckbarer Bestandteil unseres Alltags Der noch vor Jahrzehnten beschriebene Strukturwandel zur Wissensgesellschaft ist Wirklichkeit Das Web 2.0 ver ndert die Grundformen der konomischen Leistungserstellung und macht neue Arten der Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden sowie der Nutzer untereinander m glich Das Buch untersucht die Prinzipien der Internet konomie und die Auswirkungen des Internets f r Grundformen der konomischen Leistungserstellung Dazu z hlen das Kaufen und Verkaufen auf elektronischen M rkten, das Tauschen, Teilen und die soziale Interaktion in sozialen Netzwerken Das Buch entwickelt dazu einen systematischen und bergreifenden Ansatz Eine Vielzahl von Fallbeispielen und bungsaufgaben bieten einen hohen Anwendungsbezug Die L sungshinweise zu den Fallbeispielen und bungsaufgaben sowie rund 300 Abb sind als Download unter verf gbar....

Title : Internet-Ökonomie: Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft (Springer-Lehrbuch)
Author :
Rating :
ISBN : 3642367186
ISBN13 : 978-3642367182
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Springer Gabler Auflage 2013 4 Juli 2013
Number of Pages : 542 Seiten
File Size : 982 KB
Status : Available For Download
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Internet-Ökonomie: Grundlagen und Fallbeispiele der vernetzten Wirtschaft (Springer-Lehrbuch) Reviews

  • halotrance
    2018-10-21 11:08

    Als Tutor für das Studienfach „Mikroökonomie“ habe ich mich im Rahmen meines Schwerpunktfaches "Wirtschaftsinformatik" intensiv mit den Thematiken der Internet-Ökonomie anhand dieses Lehrbuches auseinandergesetzt.Es baut auf grundlegenden mikroökonomischen Annahmen auf und stellt manche Behauptungen völlig auf den Kopf, so z. B. der Grundsatz „Wertvoll ist das, was knapp ist“. Der interessierte Leser wird mittels einer von Beispielen hinterlegten Struktur entlang eines sehr gut gewählten roten Fadens durch die faszinierenden Besonderheiten der vernetzten Wirtschaft geleitet.Auch spieltheoretische Ansätze, die in den letzten Jahren immer wieder zu Nobelpreisen für Wirtschaftswissenschaften geführt haben, werden hier exemplarisch angesprochen.Aufbauend auf den Gegebenheiten, die auf Elektronischen Marktplätzen herrschen, behandelt das Buch die Eigenschaften digitaler Güter und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit Netzeffekten, Standards und Lock-in-Effekten, die u. a. zu sogenannten Gewinnermärkten (Erfolgsstorys – wie z. B. Facebook oder Google) führen. Weiterhin geht das Buch auch darauf ein, wie es im Zuge des Nicht-Erreichens einer kritischen Masse bei Innovationen auch zu Misserfolgen im Rahmen von elektronischen Märkten kommen kann. Dabei werden diverse Typen von Adaptoren differenziert, denen wir uns alle zuordnen können. Entweder als risikofreudige Innovatoren, die offen gegenüber der raschen Übernahme von Innovationen auftreten (z. B. diejenigen, die sich sofort das erste Apple-Smartphone zulegten) bis hin zu den Nachzüglern, die erst relativ spät und anhand einer erfahrungsunterstützen Entscheidung auf eine Innovation aufspringen. Es werden außerdem Zwei- oder mehrseitige Märkte beleuchtet, die von uns allen im heutigen Alltag genutzt werden, dessen Strukturen den meisten allerdings vermutlich weniger bekannt sind. Dies stellt die traditionelle Mikroökonomie vor neue Anforderungen, insbesondere bei der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage auf elektronischen Märkten.Auch die Form der Preisfindung bei digitalen Gütern wird hervorgehoben. Für die meisten scheint es beispielsweise selbstverständlich, dass der Zugang zu Facebook oder eine Google-Suchanfrage kostenfrei gestaltet wird. Die Antwort auf die Frage ‚Warum?‘ wird in diesem Buch detailliert und verständlich offenbart.Es werden Geschäftsmodelle entlang der elektronischen Marktplätze und Formen der Ausgestaltung von Online-Beziehungen differenziert. Eine These besagt, dass das Internet „Intermediäre überflüssig mache“. Dies mag in manchen einzelnen Branchen u. U. der Fall sein, in vielen Fällen ist jedoch eine(Online-)Reintermediation zu beobachten, z. B. Google, Preisvergleichsportale. Das Buch legt eindeutig dar, wieso es – u. a. aufgrund der Eigenschaften der auf elektronischen Marktplätzen angebotenen Güter und der damit verbundenen Informationsasymmetrien im Internet – zu diesem Phänomen kommen kann. Oder würde jeder seine Lebensmittel ohne Bedenken online einkaufen?Auch der Online-Handel wird innerhalb dieser Thematiken behandelt, warum kann z. B. Amazon eine solche Produktvielfalt anbieten und warum werden die meisten Bestellungen über solche „großen Unternehmen“ getätigt? Eine Ursache ist sicherlich das von Unsicherheiten geprägte, anonyme Internet – welches teilweise eine Online-Intermediation erfordert – andererseits dieser Intermediär allerdings ebenfalls durch Anonymität geprägt wird. Daher ist als zentrale Währung im Internet das Vertrauen bzw. die Reputation anzusehen – welche hier auch sehr verständlich analysiert wird.Bezüglich der Produktvielfalt wird auch auf die – nahezu ausschließlich digitalen Vertriebskanälen mögliche - Offerierung von Nischenprodukten, anhand des Konzeptes des „Long Tail“ und deren Verbindung zu Empfehlungssystemen, eingegangen.Mit welchem ökonomischen Prinzip ist der Einsatz der Biet-Technologie von eBay zu erklären und warum werden die meisten Apps „kostenlos“ angeboten?Diesbezüglich wird auf gängige Preisgestaltungs- und Preisfindungsmöglichkeiten eingegangen, so z. B. auf Auktionen (u. a. eBay) und das innovative Konzept der „Freeconomics“. Jedem, der bspw. mit einem Smartphone gerne auf Spiele-Apps zurückgreift, ist sicherlich schon einmal ein kostenloses Spiel begegnet, welches erst durch den Erwerb zusätzlicher „Premium-Inhalte“ wirklich bestreitbar/interessant wird.Im weiteren Verlauf wird auf das Tauschen, Teilen und die soziale Interaktion eingegangen, so z. B. neuartige Finanzierungen über Crowd-Sourcing, Soziale Netzwerke und die dabei problematischen Eigentumsrechte.Die Autoren verwenden dabei eine leicht nachvollziehbare Sprache und schaffen am Ende eines jeden Kapitels mithilfe von ausgewählten Übungsaufgaben die Möglichkeit, seinen Lernerfolg nochmals zu überprüfen.Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine definitive Kaufempfehlung. Es hat mein mikroökonomisches Wissen noch um viele Details erweitert, mich einige der Grundsätze der Mikroökonomie nochmals hinterfragen lassen und zu vielen neuen betriebswirtschaftlichen Überlegungen inspiriert.Dieses Buch ist nicht nur für Studenten der Betriebswirtschaft empfehlenswert, sondern z. B. auch für alle diejenigen, die sich über die elektronischen Märkte tiefgehend informieren möchten. Es ist sicherlich auch sehr hilfreich für Start-Ups und alle Unternehmen, die ihr Geschäft auf das Internet ausweiten (z. B. App-Entwickler, Online-Plattformen), da sie mithilfe dieser Literatur auf die besonderen Gegebenheiten dieser speziellen Märkte aufmerksam gemacht werden und einige Schlüsse für ihre Aktionen dort berücksichtigen können.

  • Stones
    2018-10-20 11:47

    Bereits die erste Auflage dieses Buches führte sehr gut und leicht verständlich in die Besonderheiten elektronischer Märkte und digitaler Güter ein. Die zweite Auflage steht der Qualität seines Vorgängers in nichts nach. Vielmehr kann sie durch sinnvolle, strukturiert dargestellte Erweiterungen zum Crowdsourcing, zu sozialen Netzwerken sowie zu Eigentumsrechten und Wissensallmenden in der digitalen Welt begeistern!Das Buch eignet sich sowohl für Studierende wie auch jeden Berufstätigen der Berührungspunkte zur Wertschöpfung in einer informationsgetriebenen Wettbewerbslandschaft besitzt. Studierende profitieren vor allem von dem durchgängigen sowie durchdachten Didaktik Konzept, welches sich durch das gesamte Buch zieht. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen tragen wesentlich zum Verständnis der Inhalte bei. Durch Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels ist darüber hinaus eine effiziente Lernkontrolle möglich.Kurz: Eine definitive Buchempfehlung für jeden der sich für die Wertschöpfung in der digitalen Welt interessiert!

  • Timo
    2018-10-23 15:06

    Dem Buch fehlt eine klare Struktur. Beim Lesen springt der Fokus häufig von einem zum nächsten Thema, ohne die zuvor angefangenen Gedankengänge zu Ende zu führen. Auch die Platzierung der Tabellen und Abbildungen ist nicht gelungen. So macht das Lesen keinen Spaß und wird zur Qual.