Read Bruno Kreisky: Die Biografie by Petritsch Wolfgang Online

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Kreativit t, Gestaltungswillen und der f r ihn so typische grantelnde Humor Kreiskys widerspruchsvolle Pers nlichkeit spiegelte sein au ergew hnliches Leben Der weltoffene Intellektuelle pr gte den politischen und wirtschaftlichenAufstieg sterreichs Als Bundeskanzler 1970 bis 1983 leitete er grundlegende Reformen und die l ngst f llige Modernisierung ein und machte die SP zuder erfolgreichsten sozialdemokratischen Partei Westeuropas Eine enge Freundschaft verband ihn mit Willy Brandt Kreisky war ein Vermittler zwischen Ost und West, ein Makler auf der Weltb hne Ein kluger Analytiker, der das Talentbesa , den Draht zum einfachen B rger herzustellen Die vorliegende Biografie basiert auf der jahrzehntelangen Besch ftigung des Autors mit dem Ph nomenKreisky und greift auf bisher unbekannte Quellen zur ck Wolfgang Petritsch f hrte zahlreiche Interviews mit internationalen Zeitzeugen und in Kreiskys privatemUmfeld, um das schillernde Bild dieser beeindruckenden Pers nlichkeit zu komplettieren....

Title : Bruno Kreisky: Die Biografie
Author :
Rating :
ISBN : 3701731896
ISBN13 : 978-3701731893
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Residenz Auflage 6 1 M rz 2011
Number of Pages : 177 Pages
File Size : 876 KB
Status : Available For Download
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Bruno Kreisky: Die Biografie Reviews

  • Christian Steinhofer
    2018-10-29 13:00

    Dieses Buch sollte jeder jugendliche und auch Erwachsener lesen, um zu wissen woher und warum wir diesen Wohlstand haben. Hr. Kreisky war der erste Politiker den ich damals als Kind wahrgenommen habe und er ist bis dato der einzige aufrechte Politiker den dieses Land hatte. Dieser Mann hat sich nicht mit dem Wind der Medien gedreht sondern hat seinen Standpunkt durchgesetzt.Alles in allem kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen der ein wenig mehr über die Geschichte der 2.Republik wissen will.

  • anton
    2018-11-17 09:08

    Wer Kreisky kennt kann samtig diesem Buch sein Wissen auffrischen und Anregungen für die eigene Lebenshaltung festigen. Wirklich Neneues habe ich nicht erfahren.

  • greatocean
    2018-11-08 13:13

    gute bio, weiterzuempfehlen. asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf asdf . . . . . . . ., ki

  • Thomas Kacmarek
    2018-11-07 14:27

    Bruno Kreisky war ohne Zweifel der herausragenste Politiker in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Dagegen erweist sich Wolfgang Petritsch zwar als akzeptabler Erzähler von historischen Fakten, dem Anspruch, den sich der Autor selbst mit auf den Weg gibt, indem er das Werk als 'Die Biographie' tituliert, wird er nicht gerecht. Über weite Strecken drängt sich der Eindruck auf, dass Petritisch vor dem Hintergrund seine langen Jahre als Mitarbeiter Kreiskys die erforderliche Distanz in seinen Ausführungen nicht halten konnte. Zwar äußert er sich durchaus mehrfach kritisch, doch letztlich nur in jenen Zusammenhängen, wo ein Verteidigen von fehlgeleiteten Positionen Kreiskys tatsächlich nicht mehr möglich schien. Und während sich der Autor vergleichsweise ausführlich dem Nahost-Konflikt widmet, kommen die großen innenpolitischen Kontroversen insbesondere in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit leidvoll zu kurz.In Summe liegt mit diesem Werk zumindest ein guter, ja durchaus fundierter Einstieg vor. Für ein Gesamtbild des 'Höhensonnenkönigs' (eine von Thomas Bernhard geprägte Bezeichnung) recht der Ansatz von Wolfgang Petritsch dagegen nicht.

  • wolfgang neubacher
    2018-11-17 08:13

    Wolfgang Petritsch, der Autor dieser Kreisky-Biografie, war von 1977 bis 1983 selbst Sekretär von Bruno Kreisky. Allein diese Tatsache macht den Leser schon neugierig. Wie nähert sich der Autor der Person des großen Politikers? Wird diese Biografie zu einer Beweihräucherung dieser Person oder zu einer Abrechnung?Beides trifft nicht zu. Petritsch hat - wie ich meine - ein sehr sachliches Buch über einen Menschen verfasst, der 1983 nach 13 Jahren im Amt als Bundeskanzler zurücktrat, der heute aber noch die "Hitliste" der österreichischen Bundeskanzler anführt (so neueste Umfragen) - obwohl sich viele (junge) Österreicher gar nicht mehr an ihn erinnern können..Was macht(e) nun die Faszination des Menschen Bruno Kreisky aus, der, obwohl aus einer jüdischen Familie stammend, in einem Land, das - auch als Folge der NS-Zeit - dem Antisemitismus wirklich nicht abhold war (und ist), seine Partei, die SPÖ. dreimal zu einer absoluten Mehrheit führte? (Aktuell grundelt die gleiche Partei bei rund 25% herum!)Petritsch gelingt es sehr gut, diese Faszination zu erklären: Kreisky war der richtige Politiker zur richtigen Zeit. Er kam 1970 - zwei Jahre nach "1968" - in einem Alter an die Macht, in dem der durchschnittliche heutige Österreicher gerade in Pension gegangen ist. Nicht so Kreisky; er "machte sich an die Arbeit". Er reformierte (mit seiner absoluten Parlamentsmehrheit) in einem Ausmaß, das man sich das heute kaum vorstellen kann. Natürlich waren die Voraussetzungen 1970 anders als 2011 - trotzdem: Der "Epigone des alten Österreich" (Selbstdefinition Kreiskys) war mit seinen Reformen eigentlich seiner Zeit voraus. Einige Beispiele: Einführung des Zivildienstes und des Ombudsmannes; Schulunterrichtsgesetz; Reform der Universitäten; Geburten- und Heiratsbeihilfe (später aus Budgetgründen wieder abgeschafft) usw.Dabei verschweigt Petritsch auch die Schattenseiten Kreiskys nicht: Die Wirtschaftspoilitik war nicht unbedingt seine Stärke; das Verhältnis zu Simon Wiesenthal war mehr als nur problematisch; die Aufnahme ehemaliger NS-Mitglieder in die Regierung usw.Trotzdem: Nach der "Vertreibung des Geistes" (1934 - 1945) und einem "konservativen Zwischenspiel" danach beginnt mit Kreisky der Eintritt Österreichs in die Moderne (klingt pathetisch, war aber so!)"Wie viel Veränderung ist dem Menschen zumutbar?" Diese Frage stellte (sich) Kreisky gegen Ende seiner Kanzlerschaft. Vielleicht hat er die Österreicher manchmal etwas überfordert - was man von der gegenwärtigen Regierung keinesfalls behaupten kann!Petritsch hat eine sachliche, dabei brillante Biografie verfasst, die alle Seiten Bruno Kreiskys beleuchtet.