Read Ernest und Célestine - Célestines Entdeckungen by Gabrielle Vincent Online

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Ernest, der gro e B r, und C lestine, die kleine Maus, passen auf den ersten Blick berhaupt nicht zusammen aber die beiden sind ein Herz und eine Seele Doch eines Tages macht C lestine eine Entdeckung, die ihr Vertrauen wanken l sst Als sie w hrend seiner Abwesenheit heimlich in Ernests Schubladen schn ffelt, entdeckt sie alte Bilder Sie zeigen Ernest mit vielen M usekindern, die ihn fr hlich umringen und keines davon zeigt sie C lestine ist eifers chtig.Bei Ernests R ckkehr traut sich C lestine nicht, ihre Gef hle zu offenbaren schlie lich hat sie Ernest nicht um Erlaubnis gefragt, die Kommode ffnen zu d rfen Ernest gelingt es schlie lich, das Geheimnis von C lestines Kummer behutsam zu l ften und beide finden eine L sung, die nicht nur die kleine Maus zum Strahlen bringt....

Title : Ernest und Célestine - Célestines Entdeckungen
Author :
Rating :
ISBN : 3849700151
ISBN13 : 978-3849700157
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Carl Auer Verlag GmbH Auflage 1 1 September 2013
Number of Pages : 167 Pages
File Size : 784 KB
Status : Available For Download
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Ernest und Célestine - Célestines Entdeckungen Reviews

  • Winfried Stanzick
    2019-03-09 09:18

    Die Französin Gabrielle Vincent (1928-2000) gehört nach wie vor zu den bekanntesten Bilderbuchkünstlerinnen im französischsprachigen Raum. Vor allem mit ihren fast zwei Dutzend Bilderbüchern über den Bären Ernest und die Maus Celestine ist sie berühmt geworden und mehrfach ausgezeichnet worden.Im letzten Buch der Reihe, das ursprünglich posthum 2001 im Original erschien, geht es um „Celestines Fragen“. Fragen, die der Bär Ernest seit vielen Jahren fürchtet und die er in diesem Buch so wahrheitsgetreu wie möglich beantwortet. Celestine will nämlich wissen, wie sie geboren ist.Und Ernest stellt sich der schwierigen Aufgabe, von der er wusste, dass sie irgendwann auf ihn zukommen würde, und erzählt Celestine, wie er sie als kleines Baby in einem Mülleimer gefunden und dann aufgezogen hat.Immer wieder muss er die Geschichte wiederholen und irgendwann im Laufe des Tages gehen sie auch beide zu der Stelle, wo er sie damals fand. Und Celestine sagt: „Was für ein Glück, das du mich gehört hast.“In den hier vorliegenden aus der in Frankreich so erfolgreichen Reihe, nutzt Celestine Ernest Abwesenheit, um endlich auf die Spur der verschlossenen Schublade zu kommen. Und sie öffnet sie mit dem im Krug versteckten Schlüssel. Eine Menge Dinge sind da zu entdecken, vor allem, aber eine Vielzahl von Fotos von Ernest, als er noch klein, als Jugendlicher und junger Erwachsener. Doch dem ersten Entzücken über den Fund weicht bald eine große Wut, denn von ihr selbst ist kein einziges Bild dabei. Dafür aber von einer Menge anderer kleiner weisser Mäuse, die sich an Ernest kuscheln.Groß ist die Enttäuschung, nicht die einzig Wichtige in Ernests Leben zu sein, Ein quälendes Gefühl der Eifersucht stellt sich ein. Celestine fühlt sich hintergangen. Zweifel ergreifen sie: Zweifel an Ernest, Zweifel an sich selbst, Zweifel am eigenen Wert. Kein einziges Foto von ihr!Wie Ernest auf die veränderte und verschlossene Celestine nach seiner Rückkehr reagiert und wie er sich verhält, wird in einem Nachwort als auch für Eltern beispielhaftes Verhalten im Umgang mit kindlicher Eifersucht beschriebenWelchen Segen für Eltern und Kinder das Erzählen von Geschichten darüber haben kann, zeigt das von Heidi Varin und Christel Rech-Simon übersetzte Buch. Letztere, analytische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, hat auch das Nachwort verfasst und zeichnet als Herausgeberin für die hoffnungsvoll gestartete neue Reihe „Carl-Auer-Kids“ verantwortlich.

  • Detlef Rüsch
    2019-03-22 06:26

    Dieses anrührige Kinderbuch mit therapeutisches Charakter wirkt durch seine behutsame Sprache und die sorgsam angelegten Bilder. Weder wilder Aktionismus noch ein rascher Zugang auf die Intention der Geschichte sind hier gegeben. Vielmehr lässt sich die Geschichte Zeit und lädt zunächst einmal zur Wirkung ein. Die zwei Hauptfiguren sind eine Maus namens Célistine und ein Bär, der Ernest heißt. Irgendwie passen sie nicht zueinander und dort spürt man in den Bildern und den ruhigen Dialogen eine starke Verbundenheit. Celestine entdeckt eines Tages, dass der Bär die Schublade auf der Kommode im Flur abschließt und nutzt dessen Abwesenheit, um dann zu suchen und Fotos zu entdecken. Die vielen unterschiedlichen Tiere auf den Bildern wecken bei Célistine Misstrauen, zumal Ernest bislang noch nichts von ihnen erzählt hatte. Das Misstrauen wird immer größer und auch die Angst, entdeckt zu werden. Doch dann klärt Ernest Clestine auf und sachte verkündet er hier die "Wahrheit" in einer liebevollen Sprache. Dennoch ist Célestine misstrauisch und als es passieren könnte, dass sie direkt mitbekommt, warum es keine Kleinkindbilder von ihr gibt, findet die Geschichte eine tolle Wendung, die erst dadurch möglich wurde, dass Ernest "in Führung" ging und lösungsorientiert auf die naheliegende Zukunft schaut.Die französische Autorin und Bilderbuchkünstlerin Gabrielle Vincent zeigt hier exemplarisch, was Kinder in ihrer Beziehung mit Erwachsenen beschäftigt und welche möglichen Ängste es gibt, wenn der Vater nicht im eigentlichen Sinne der "richtige" ist. Auch wenn der Vater zunächst der Konfrontation aus dem Wege gehen möchte, hilft er dem Kind schließlich doch und wird so auch in der Beziehung gestärkt.Dieses wunderbare, nostalgische Kinderbuch lebt aber nicht nur von dem Text, vielmehr sind es auch die pastellfarbenen Aquarellbilder, welche eine feinfühlige Wirkung entfalten.Das ausführliche Nachwort der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christel Rech-Simon hilft nicht nur Eltern, sondern auch Erziehern/-innen in einfühlsamer Weise sich den Identitätsfragen zu stellen. Die gut verständlichen Ausführungen helfen wieder dabei, das Spiel und Geschichten als elementare Hilfs- und Bewältigungsformen zu begreifen.Ein vielversprechender weiterer Titel in der Reihe "Carl-Auer Kids" - und es ist zu wünschen, das noch viele Geschichten, Erzählungen und Bilder mit systemischen Kontext für Kinder und deren Bezugspersonen folgen werden!