Read Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. by Ainsley Johnstone Online

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Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten hat oder noch leidet am schwarzen Hund , wie sie in diesem B chlein hei t Matthew Johnstone war selbst ber viele Jahre betroffen, seine Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterst tzt Mit dem schwarzen Hund leben h lt eine F lle praktischer Ratschl ge bereit dar ber, wie man eine Depression fr hzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben l sst, vor allem aber auch dar ber, wie Angeh rige helfen k nnen, ohne dabei selbst krank zu werden Die Johnstones haben eindringliche, ber hrende und oft humorvolle Bilder f r das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und ihre Angeh rigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht....

Title : Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Author :
Rating :
ISBN : 3888975948
ISBN13 : 978-3888975943
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Antje Kunstmann Auflage 4 1 September 2009
Number of Pages : 467 Pages
File Size : 970 KB
Status : Available For Download
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Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Reviews

  • DasKathi
    2019-06-11 18:02

    Mir hatte eine Mitpatientin das Buch gezeigt und ich war so begeistert, dass ich gleich zwei Exemplare bestellt und im Freundes- und Familienkreis auf die Reise geschickt habe.Häufig fällt es dem Umfeld schwer die Lebenswelt von Menschen mit Depressionen zu verstehen. Es fällt ist schwierig für sie, den richtigen Umgang mit diesen Menschen zu finden. Dabei kann ihnen dieses Buch helfen.Das Buch ist in folgende Kapitel gegliedert:- Was ihnen vielleicht aufgefallen ist: hier werden die Symptome und Veränderungen im Verhalten der Erkrankten gezeigt- Was man NICHT sagen oder tun sollte: wie ich finde ein sehr wichtiges Kapitel. Denn vieles, was eigentlich nur gut gemeint ist ist für den erkrankten im besten Fall nur nervig, im schlimmsten sehr verletzend. Zum Beispiel die Aussage "Du willst ja nur die Aufmerksamkeit auf dich ziehen" oder der Hinweis auf Menschen, denen es noch schlechter geht.- Was man Gutes tun und sagen kann: gute und hilfreiche Hinweise zum gelungenen Umgang mit depressiven Menschen. Vor allem die Idee mit der "Hau ab, Hund!"-Schachtel finde ich toll!- Wie man den schwarzen Hund akzeptiert: Wie man mit dem Betroffenen zusammen mit der Krankheit nach dem W.E.G.-Prinzip umgeht. Hier finde ich auch den Hinweis, auch auf die eigenen Ressourcen zu achten und sich nicht zu überfordern wichtig. Auch die Suche nach dem richtigen Arzt wird hier thematisiert.- Wie man sich selbst schützen kann: ein sehr wichtiges Kapitel, denn Selbstschutz ist beim Umgang mit Psychisch Kranken elementar. Wenn man selbst nach kürzester Zeit an der Krankheit zerbricht ist schließlich keinem geholfen.- Anhang: hier finden sich der weiter vorne erwähnte Plan B, eine Übersicht der Hilfsangebote, Literaturhinweise und ein paar nützliche Websites.Auf jeder Seite findet sich eine liebevolle und teils auch lustige Illustration zum entsprechenden Satz bzw. wenigen kurzen Sätzen. In dieser wird die Depression als ein schwarzer Hund dar gestellt, der zum Beispiel auf dem Schoß des Erkrankten liegt oder vor einem Napf sitzt, der mit den Tränen des Erkrankten gefüllt wird.Diese Darstellung finde ich sehr gelungen, da sie klar macht, dass es eben nicht der Mensch ist, der so Handelt, sondern die Veränderungen durch die Krankheit ausgelöst wird.Das Buch ist übrigens nicht nur für Menschen mit Depressionen sondern auch mit anderen Psychischen Krankheiten, die Depressive Phasen erzeugen (Borderline, Bipolarität usw.) und deren Angehörige geeignet.

  • Newhill
    2019-06-08 20:58

    Mit dem schwarzen Hund leben ist das zweite Buch des Autors und eine Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau.Der Autor hat selbst an Depression geliehten und nach einem langen Weg geschafft mit der Krankheit zu leben.Das Buch ist, im Gegensatz zu dem ersten Buch von Ihm( Mein schwarzer Hund) für die Angehörigen und das Umfeld von Menschen mit Depression geschrieben. Es erklärt liebevoll wie ein depressiver Mensch sich fühlt und warum mache Ratschläge mehr schaden als helfen.Es zeigt Wege was helfen kann gegen eine Depression ohne zu sagen, daß muß genau so gemacht werden und dann ist es weg. Depressionen entstehen aus verschiedenen Gründen und haben deshalb verschiedeneste Wege wie sie behandelt werden können.Auch nimmt das Buch die Angehörige beiseite und zeigt ihnen, dass es nicht an ihnen liegt wenn es nicht besser wird, das sie nicht schuld sind und das sie auf sich auch achten müssen, das sie trotzdem selbst ein Leben haben und leben dürfen.Auch nimmt es das wichtige Thema Suizid auf und spricht es an.Am Ende sind professionelle Hilfe Stellen genannt. Und auch Begriffe erklärt, wie was is der Psychiater für einer und was macht ein Sozial Arbeiter.Letztendlich sollte es als ein Begleiter und Erklärer gesehen werden aber es ersetzt keine therapeutischen Hilfen.Ich habe mit dem Buch beruflich gearbeitet. In der Arbeit mit Menschen kommt das Thema irgendwann, weil Depression eine weit verbreitet Erkrankung ist. In der Arbeit hat sich gezeigt, dass sowohl Betroffene (durch die eigene Erkrankung), Angehörige aber auch Menschen die mit dem Thema vorher kein Kontakt hatten, sich gut damit auseinandersetzen können und sich angesprochen fühlen.Ich kann das Buch nur empfehlen.

  • Saara
    2019-06-03 01:14

    Ich habe jemanden in der Familie, der mit Depressionen kämpft - sich allerdings gegen einen Arztbesuch wehrt: Es seien keine Depressionen, heißt es da nur. Ich habe diese Buch gekauft, da ich es Leid war, Fachliteratur zu wälzen. Wie geht man als Angehöriger mit diesem Thema um? Der Betroffene treibt einen zielsicher in den Wahnsinn und man hat das Gefühl als wären einem die Hände gebunden, als müsse man ansehen wie sich jemand immer tiefer im Sog des "Schwarzen Monsters" verfängt. Das Buch gibt kleine, leicht verständliche Tipps zum Umgang mit einem Erkrankten. Es erklärt wie sich der Betroffene fühlt und wie die grundsätzliche Haltung demjenigen gegenüber sein sollte. Es ist keine Fachliteratur oder langwierige Abhandlung und bietet daher nicht mehr als einen Ansatz zu diesem Thema - aber es ist erfrischend anders. Und lädt immer wieder zum erneuten Durchblättern ein - und das war für mich das Wichtige: da sich einige in der Verwandtschaft (sowie der Betroffene selbst) nicht mit dem Thema befassen wollen, habe ich das Buch offen rum liegen lassen. Und siehe da, es wird geblättert. Immer wieder. Hat also absolut seinen Zweck erfüllt! Abschließend bleibt zu sagen: Ein sehr liebevolles Buch für eine schlimme Krankheit

  • Lenni
    2019-06-18 01:01

    Wenn sie es ebenfalls leid sind diese dicken Wälzer in Blocktext zu lesen, wo sie am Ende eher noch verwirrter sind als am Anfang, sollte das genau das richtige für sie sein.Das Leben mit Depressiven Menschen kann oftmals sehr hart sein. Obwohl man sehr viel für die betroffenen macht, fühlt es sich dennoch nicht richtig an. Am Ende wird man noch beschimpft und kommt vielleicht sogar gar nicht mehr an die Betroffenen ran.Dieses Buch zeigt ganz kurz und knapp bildnerisch dargestellt, was sie und ihr Partner tun können, aber vor allem was sie tun können, damit sie am Ende nicht auch ein Betroffener sind.In diesem Buch finden Sie auch die Antwort darauf: Warum "ein Apfel essen" oder "an die frische Luft gehen" oder auch Tipps "sich ein dickes Fell zuzulegen" nicht hilft bei einer Depression. :)