Read Zweimal Moskau und zurück: Der Sturm ins russische Riesenreich 1812 und 1941 by Wilhelm Tieke Online

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In diesem Sommer j hrt sich zum 200 Mal der Angriff der franz sischen Grande Arm e Napoleons auf das russische Riesenreich Fast 130 Jahre sp ter trat die deutsche Wehrmacht zum Sturm auf die russische Hauptstadt an Der bekannte Milit rhistoriker Wilhelm Tieke schildert in seinem neuesten Werk in einer faszinierenden R ckschau beide Kriege in paralleler Gegen berstellung Napoleon wie auch Hitler befanden sich in einem Krieg gegen England, das die Vorherrschaft einer anderen Macht auf dem Kontinent nicht hinnehmen wollte Franzosen wie Deutsche suchten in dieser Auseinandersetzung zun chst die Unterst tzung Ru lands jedoch vergeblich Daher wurden die Kriege 1812 und 1941 unausweichlich, um Ru land als Gefahr im R cken Frankreichs bzw des Deutschen Reiches auszuschalten Es gab aber auch Unterschiede W hrend sich 1812 die Russen in die Weite des Landes zur ckzogen und sich erst vor Moskau zur Schlacht stellten, gelang es der Wehrmacht, das Gros der an der Westgrenze aufmarschierten Sowjettruppen in gigantischen Kesselschlachten zu vernichten....

Title : Zweimal Moskau und zurück: Der Sturm ins russische Riesenreich 1812 und 1941
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ISBN : 3932381653
ISBN13 : 978-3932381652
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Pour le M rite 1 September 2012
Number of Pages : 464 Pages
File Size : 771 KB
Status : Available For Download
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Zweimal Moskau und zurück: Der Sturm ins russische Riesenreich 1812 und 1941 Reviews

  • Albrecht Bär
    2019-05-06 15:00

    In diesem Sommer jährte sich zum 200. Mal der Einmarsch der französischen Grande Armée Napoleons in das russische Zarenreich. Fast 130 Jahre später trat die deutsche Wehrmacht zum Angriff auf die Sowjetunion an. Der bekannte Militärhistoriker Wilhelm Tieke schildert in seinem neuesten Werk in einer faszinierenden Rückschau beide Kriege in paralleler Gegenüberstellung. So zeigen sich frappierende Gemeinsamkeiten wie auch fundamentale Unterschiede in Vorgeschichte und Verlauf der zwei Feldzüge. Napoleon wie auch Hitler befanden sich in einem Krieg gegen England, das die Vorherrschaft einer einzigen Macht auf dem Kontinent nicht hinnehmen wollte. Franzosen wie Deutsche suchten in dieser Auseinandersetzung die Unterstützung Rußlands, aber sowohl Zar Alexander I. als auch Josef Stalin verfolgten eigene, weitreichende Pläne und weigerten sich, offen gegen England aufzutreten. Beide Kriegsplanungen wiesen mit dem Operationsziel Moskau Ähnlichkeiten auf. Außerdem kamen in beiden Kriegen auf russischer Seite Partisanen zum Einsatz, und es wurde die Taktik der "Verbrannten Erde" angewendet. Es gab aber auch Unterschiede: Die 600.000 Mann starke "Große Armee" Napoleons bestand nur zu einem geringen Teil aus Franzosen, die Mehrheit stellten zum Bündnis gezwungene Ausländer, darunter sehr viele Deutsche. Neben den etwa drei Millionen Soldaten der Wehrmacht beteiligten sich Hunderttausende Europäer aus freien Stücken am Kampf gegen Stalins Bolschewismus. Die Motorisierung der Truppen hatte die Geschwindigkeit, Waffenwirkung und Einsatzreichweite enorm gesteigert. Jedoch erwies sich bei Schlamm und Kälte das Pferd immer noch als zuverlässiger als Lkw und Zugmaschine. Trotz aller technologischer Neuerungen, eines blieb 1812 wie 1941 gleich: Die Infanterie mußte den langen Weg nach Moskau und zurück im Fußmarsch bewältigen.