Read Vom Jungpionier zur Tschekistengattin - Autobiografischer Roman: Mein Mann war bei der Stasi by Verlag DeBehr Online

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Man berreichte mir eine Plakette Auf der R ckseite stand die gepr gte Inschrift Gewidmet den tapferen Kampfgef hrtinnen der Tschekisten Wie bitte Ich fand das Elaborat u erst suspekt und machte mich wiederholt in der Familie dar ber lustig Ich war ein parteiloses kleines W rstchen an irgendeinem Schreibtisch, Anh ngsel ihres Mitstreiters und f r die Staatssicherheit eher uninteressant Die Autorin, Jahrgang 1948, wuchs in der DDR auf Ihre typisch ostdeutsche Kindheit und Jugend pr gten politische Entwicklungen ebenso wie famili re Wendungen Dann lernte sie IHN kennen Der Mann, mit dem sie 38 Jahre verheiratet war, arbeitete bis zum politischen Umbruch im Jahr 1989 im administrativen Dienst des Ministeriums f r Staatssicherheit ber ihr Leben erz hlt dieses Buch EIN ROMAN MIT AUTOBIOGRAFISCHEM HINTERGRUND....

Title : Vom Jungpionier zur Tschekistengattin - Autobiografischer Roman: Mein Mann war bei der Stasi
Author :
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ISBN : 3957530547
ISBN13 : 978-3957530547
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Verlag DeBehr Auflage 1 15 Mai 2014
Number of Pages : 254 Seiten
File Size : 999 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Vom Jungpionier zur Tschekistengattin - Autobiografischer Roman: Mein Mann war bei der Stasi Reviews

  • Mark Aurelius
    2019-06-20 15:44

    Vorausgeschickt sei: Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Zeile des Buch im wahrsten Sinne des Wortes "durchgekämpft".Die erfolgreiche und bekannte Autorin der früheren DDR, Ruth Werner, hat im Zusammenhang mit dem Schreiben ihrer Autobiografie auf die Schwierigkeit verwiesen, die jeder Autor beim Aufschreiben seiner Erinnerungen hat „…. Auswählen, Komprimieren und die Wahrheit sagen, das war für mich der Weg.“Selbst Goethe ist bei den Vorarbeiten zu seiner Autobiografie „Dichtung und Wahrheit“ 1809 seinem Gewissen gefolgt, als er schrieb: “Es ginge um den Entschluss gegen sich und andere aufrichtig zu sein und sich der Wahrheit möglichst zu nähern, insoweit die Erinnerung nur immer dazu behilflich sein wollte.“An diesem Maßstab sollte die Autorin ihr „Produkt“ bewerten.Mit der Autorin verbindet mich neben dem Lebensalter auch die gemeinsame Herkunft aus dem „Osten“. Aufgrund dessen kann ich mich an viele der von der Autorin geschilderten Sachverhalte, Lebensumstände und Begebenheiten aus der Lebenswirklichkeit „im Osten“ zurückerinnern und sie aus eigenem Erleben bestätigen, jedoch reicht dies nicht aus, um daraus einen guten „Roman mit autobiografischen Hintergrund“ zu schreiben; denn es muss das „Feuer“, die „Essenz“, dazukommen. Nur dann gelingt es auch Wahrhaftigkeit zu transportieren.Leider ist dies der Autorin m.E. nur in stark begrenzter Weise gelungen. Die dabei zu Tage tretenden Auffassungen, Meinungen und Motive für die vielfältigen Lebensentscheidungen der Autorin sind zum Teil von erschreckender Schlichtheit, Naivität und Arglosigkeit. Immer dort wo es an das sogenannte "Eingemachte" geht bricht die Autorin ab; flüchtet sich in Ironie und Sarkasmus, der leider vielfach deplatziert wirkt. Die Schilderungen all dessen, was mit ihrem Leben als „Tschekistengattin“ und somit mit dem Leben des Ehemannes zu tun hat, nimmt einen überproportionalen Anteil ein. Zugleich werden bestimmte Lebensbereiche/Themen fast völlig ausgeblendet z.B. Kindererziehung. Das Ergebnis der Entwicklung der Söhne wird nur in einem Satz (S. 245) erwähnt.Mit der Entwicklung der Autorin zu einer „gestandenen selbstbewussten Person“ habe ich so meine Schwierigkeiten. Der Zusammenfall des Zeitpunktes der von ihr angestrebten Scheidung nach 38 Jahren Ehe mit dem Wegfall der für die Verhältnisse der früheren DDR sehr guten materiellen Einkünfte des Mannes und der Verlust seiner gesellschaftlichen Reputation spricht nicht dafür. Gerade in solchen Umbruchzeiten, wo das zueinanderstehen der Partner in einer Ehe wichtig ist, stellt die Partnerin dem Mann den „Stuhl vor die Tür“. Dahinter verbirgt sich m.E. von Seiten der Autorin eine große Portion Scheinheiligkeit, Unaufrichtigkeit und Feigheit, aber sicher auch Bequemlichkeit und Angst. Dort wo Konsequenz und Härte angebracht gewesen wäre, lässt die Autorin sich „einkaufen“ bzw. „kneift“ um „Gras über die Sache wachsen zu lassen“.Ein Wort noch zum Schreibstil und Sprachgebrauch; dieser hat es mir sehr schwer gemacht das Buch zu lesen, da ein einheitlicher Schreibstil nach meiner Auffassung nicht konsequent über das ganze Buch durchgehalten wurde. Manches wird mit großer Ausführlichkeit beschrieben und anderes wird sprachlich auf einen Sachbericht mit reiner Faktenschilderung reduziert. Ein“ roter Faden“ ist dadurch vom Leser nur schwer zu finden.Der Sprachgebrauch wird nicht durchgängig auf einem Niveau gehalten, wirkt teilweise an einigen Stellen eher „geschraubt“. Es entsteht der Eindruck, dass zum Teil eine hohe intellektuelle Ebene durch die Wahl bestimmter Begrifflichkeiten angestrebt wird, die zugleich aber insgesamt konterkarierend wirken und die Leseflüssigkeit des Textes nicht befördern. Das Ergebnis ist in gewisser Weise eine „Sprachliche Verschlimmbesserung“. Schade.Eine Anmerkung noch zur historischen Genauigkeit. Jedes Jahr Anfang Oktober wurden anlässlich des Tages der Republik in den Betrieben, Einrichtungen und staatlichen Organen Festveranstaltungen durchgeführt auf denen in vielfältigen Formen Ehrungen vorgenommen wurden. Dieser Tag war der Nationalfeiertag / Staatsfeiertag der früheren DDR und wurde von 1950 bis 1989 am 7. Oktober jeden Jahres begangen. (Gesetz über die Einführung der Feiertage „Tag der Befreiung“ und „Tag der Republik“ vom 21. April 1950 (GBl. S. 355)).Und nicht, wie auf Seite 157 und 213 ausgeführt, anlässlich des Tages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Dieses Ereignis war jedes Jahr am 7.November in der damaligen Sowjetunion ein Staatsfeiertag, jedoch nicht in der früheren DDR. Die Machtübernahme durch die Bolschewiki in Russland erfolgte am 25.Oktober nach julianische Kalender / 7.November 1917 nach gregorianische Kalender.

  • Binges
    2019-07-12 13:01

    Die Autorin versteht es, in unterhaltsamer und zugleich fließender Weise dem Leser aus dem westlichen Teil Deutschland die Unwissenheit über den damaligen "Osten" zu nehmen und in sanfter Weise aufzuklären. Der Schreibstil in zumeist humoristischer wie auch ironischer Form widerspiegelt in eingängiger Weise die Lebensabschnitte einer Frau vom Nachkriegskind zur gestandenen selbstbewussten Person eingebunden in äußerst verwickelte Familienverhältnisse. Gleichzeitig erfolgt eine Zeitreise in die "Gegebenheiten" des "Ostens" bis zur Wende. Während ostdeutsche Leser sich zurückerinnern und sicher teilweise identifizieren können, dient das Buch dem westdeutschen Leser hoffentlich zum besseren Verstehen der ostdeutschen Vergangenheit. Mein Fazit als Leser mit ostdeutscher Vergangenheit wie die Autorin: lesenswert, unterhaltsam, aufklärend. Auch heute, nach 25 Jahren seit der Wiedervereinigung sind Bücher dieser Art hilfreich zum gegenseitigen besseren Verstehen und Zusammenwachsen.Margitta Dietel, Kinderbuchautorin

  • Amazon Kunde
    2019-06-18 14:35

    Das Buch ist eine schöne und kurzweilige Geschichte aus der Ostzone.Für Ossis und Wessis geeignet:-)Ideal zum Lesen im Urlaub - hab gut gelacht ...