Read Das große Teebuch by Rainer Schmidt Online

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DAS Teebuch, auf 368 Seiten, mit 150 Teesorten, ber 300 Bilder, zahlreiche Grafiken zu den Anbaugebieten und Erntezeiten Noch nie wurden so detailliert ber 150 Teesorten aus aller Welt erkl rt und abgebildet und sogar einzelne Plantagen sowie ihre Gr enverh ltnisse angegeben Die Anbaugebiete sind mit genauestem Kartenmaterial versehen und f r jede Region die Erntezeiten in bersichtlichen Grafiken dargestellt Viele L nder pflegen jahrhundertelange Teetraditionen und haben sogar eigene Teezeremonien hervorgebracht Dar ber hinaus werden der richtige Kauf von Tee, dessen Lagerung, als auch die optimale Zubereitung s mtlicher Sorten ausf hrlich mit zahlreichem Bildmaterial beschrieben Ein umfangreiches Glossar erkl rt alle Begriffe der Teewelt Rainer Schmidt hat sich ein umfassendes Wissen rund um den Tee auf Reisen in die Teeanbaugebiete und beim Handel, Lagern und Mischen in der Speicherstadt erworben Bis 2006 war er in der Speicherstadt als Tee Importeur etabliert, lagerte und handelte den Tee und unterhielt dort eine sehr gro e Tee Sortier und Mischanlage Nun erz hlt er seine Geschichte des Tees....

Title : Das große Teebuch
Author :
Rating :
ISBN : 3991002256
ISBN13 : 978-3991002253
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Braum ller Verlag 30 November 2017
Number of Pages : 293 Pages
File Size : 775 KB
Status : Available For Download
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Das große Teebuch Reviews

  • Daniel Gersdorf
    2019-06-23 13:56

    Lange Zeit schwieg der Autor von „Tee – Der Guide für Kenner und Genießer” (Heyne, München, 1998). Dann erschien 2013 plötzlich „Das Teebuch”, 2016 gefolgt von „Das kleine Teebuch” (beide Braumüller, Wien) – ein erster Lichtblick, nachdem der deutschsprachige Markt kaum mehr Literatur zum Thema Tee hervorgebracht hatte, die sich nicht, am Thema vorbei, in modische Ausschweifungen verirrte, womöglich gespickt mit einem albernen Layout.Nun endlich bereichert uns Rainer Schmidt um ein seriöses und umfassendes Übersichtswerk in deutscher Sprache, das viele längst vergebens gesucht haben.Wer die beiden Vorgängerwerke schon kennt, findet sie im „Großen Teebuch” allesamt wieder, etwas breiter, aber auch tiefer abgehandelt. Auf seinen streitbaren Tipp, grünen Tee aus Sorge der Schimmelbildung kein weiteres Mal aufzugießen, verzichtet Rainer Schmidt dieses Mal.Zuerst vermittelt der Autor einen gediegenen Überblick von der Teepflanze über Ernte, Herstellung, Tee-Arten, Handel und Geschichte des Tees bis zur Entschlüsselung der Bezeichnungen für die verschiedenen Blattgrade.Dem folgt eine nach Ländern, dann alphabetisch – leider nicht systematisch – geordnete, breite Darstellung von 109 sortenreinen Tees mit den Besonderheiten des jeweiligen Anbaugebiets, von aromatisierten Tees, Blends und auch etlicher Kräuter- und Früchtetees, ohne dabei für einzelne Marken zu werben – eine gelungene Grundlage für selbstbestimmten Einkauf und Teegenuss.Das Glossar klärt über viele Fachbegriffe auf, ein Register der Teesorten sowie ein detailgenaues Stichwortverzeichnis erleichtern schnelles Nachschlagen.Mit knappen Texten über Einkauf, Lagerung, Zubereitung und Geschirr bedient der Autor die praktische Seite und auch Inhaltsstoffe und gesundheitliche Aspekte kommen nicht zu kurz.Anschaulich illustrierte Beschreibungen der japanischen wie auch der chinesischen Teezeremonie, eine Auflistung der Teetraditionen in verschiedenen Ländern sowie die Präsentation professioneller Teeverkostung im Probenzimmer vervollständigen das Werk.Dem Verlag allerdings stünde eine Auffrischung in puncto Qualität gut zu Gesicht: Aufgrund einer zu nachgiebigen Bindung verwölben sich die Seiten beim Durchblättern, legt man das Buch auf einer unebenen Fläche ab. Und im Lektorat rutschten unzählige Fehler unbemerkt durch.So ist Ludwigshafen – das größere, am Rhein gelegene – nicht in Baden-Württemberg zu verorten und auch gewöhnliches Wasser ganz sicher kein „Produkt”, „Saarbrücke” verlangt ein n als Zugabe und Blechdosen können nicht „rösten”. Wenn kochendes Wasser auf 80 °C „erkalten” soll, dachte der kundige Autor ganz bestimmt nur an „abkühlen”. Auch hätte gelegentlich ein Bindestrich die Lesbarkeit gesteigert – Rohr-Ohrzucker ist ganz sicher nicht gemeint – oder andernorts sogar die Orthografie. Bei Begriffen wie „Tea-Taster” wiederum ist der Bindestrich nicht nur überflüssig, sondern falsch.Zudem bereiten an mancher, sogar auch prominenter Stelle die Unterscheidung des Dativs vom Akkusativ Schwierigkeiten, zuweilen auch Singular und Plural oder der Genitiv. Schließlich landeten die Details über die Zubereitung grünen Tees im Kapitel „Teearten” statt unter „Teezubereitung”.Einrückungen bei den Registern hätten die Übersichtlichkeit verbessert, zudem fehlen im Stichwortverzeichnis manchmal die Seitenzahlen. Die konsequent falsche Großschreibung von Verben und Adjektiven in den Registern und im Glossar irritieren das humanistisch geschulte Auge, ebenso die ständige Verwendung des Wortes „siehe” anstatt eines knappen lexikalischen Verweispfeils.Typografische Fehler wie etwa bei Bruchzahlen oder der Bezeichnung von Vitaminen, inkonsistente Schreibweisen, der inflationäre Gebrauch von Ausrufezeichen, falsche Interpunktion, manch ausschweifige Formulierung, das etwas unglücklich gespiegelte Layout in der Darstellung der Teesorten, oder dass der Graph in den Diagrammen der Erntezeiten widersinnig ins Negative ragt, fallen dann schon kaum mehr ins Gewicht.Mit einem dicken Pflichtenheft und weniger Kostendruck fände der Verlag einen guten Auftakt zu weiteren Auflagen, die ganz sicher folgen werden. Immerhin gelang es der Verlegerin inzwischen, die olfaktorische Belästigung des Lesers durch ein penetrant ausdünstendes Lösungsmittel zu vermeiden, wie es noch bei dem „Teebuch” – ganz dem Thema zuwider – der Fall war.Dem Autor jedoch floss auf 368 Seiten eine kompetente Pflichtlektüre aus der Feder: für jeden Teeliebhaber und streckenweise auch für den Fachmann – ein großartiges Buch, das schon jetzt als Standardwerk in Sachen Tee gelten darf, und ab der zweiten Auflage vielleicht sogar ein Juwel im Teeregal.Fazit: Trotz aller verlegerischer Nachlässigkeiten das seit langem und mit großem Abstand beste deutsche Teebuch am Markt. Deshalb kein Sterne-Abzug und eine klare Kaufempfehlung!

  • Lothar Aschoff
    2019-07-09 16:09

    Bei diesem Werk-Schriftstück- handelt es sich um das Bemühen des Autors Rainer Schmidt,so umfassend und detailliert wie möglich,sein scheinbar unerschöpfliches Wissen über TEE der Allgemeinheit in verständlicher Sprache näher zu bringen.Der Text wird durch viele Fotographien,Grafiken,Schaubilder und Landkarten auf anschauliche Weise abwechslungsreich gestaltet und verdeutlicht.Ein Glossar rundet das kompakte und beispiellose Teebuch ab.Mit Hilfe dieses Buches kann der Leser sich grundlegende Kenntnisse über die Vielfalt der grünen und schwarzen Teesorten verschaffen und sich über deren Anbaugebiete in vielen Ländern Asiens wie auch in Afrika und anderen Ortes informieren.Die Technik der Teeproduktion-bis hin zur Genussreife -wird in Schaubildern erläutert.Der Leser wird durch eine Zeitreise der aktuellen und vergangenen Teekultur mitgenommen.Die Geschichte des Teeanbaues,seiner Handelswege,des Transportes in genormten Holzkisten und des wechselvollen Teehandels wird eindrucksvoll geschildert und illustriert ,wobei die Speicherstadt in Hamburg eine wichtige Rolle spielt.Dort wird auch heute noch Tee in kleineren Mengen gehandelt. Ein Ausblick in die Zukunft des Tees-runden dieses Buch ab.Wir bekommen Informationen über die Lagerung des Tee im Haushalt,über die Zubereitung von schwarzem,grünem und weißem Tee in einer Teekanne oder dem sogenannten Teegeschirr und über den bedeutsamen Einfluss der Wasserqualität und des Härtegrades.Ein Kapitel widmet sich dem Einfluss von Grünem Tee auf unsere Gesundheit.Auf 367 Seiten breitet Herr Schmidt sein Wissen so detailliert aus,dass es den geneigten Leser staunen lässt.Man erfährt:Wie Teeblätter geerntet,verarbeitet und zum eigentlichen Tee generiert werden:Zu dem uns bekannten schwarzen oder grünen Teeprodukt.Beschrieben werden regionale Sorten und örtliche Vorlieben.Wir erfahren,dass Trinken von Tee,Traditionen und Gewohnheiten in anderen Ländern bis heute beeinflusst.Mit eindrucksvollen Abbildungen werden die einzelnen Schritte der Teezeremonien in Japan und Chinas,sowie deren kulturelle Bedeutung geschildert und dargelegt,welche Utensilien dafür notwendig sind und welche Teesorten dafür Verwendung finden.Herr Schmidt verschafft uns Kenntnisse über bekannte und vielleicht bisher unbekannte Teesorten und deren Anbaugebiete und Orte.Sprachlich sehr gut nachvollziehbar,werden uns die divergenten Teepflanzen-also der Ursprung des Tees erklärt ,die Substanz des Teeblattes wissenschaftlich aufgezeigt,die eigentliche Teeherstellung geschildert und mit Schaubildern verdeutlicht-also die Produktion bis zum fertigen Tee,wie wir ihn in differenten Qualitäten als losen Aufgusstee oder Teebeutel final kaufen können.Auch die Technik hat in einigen Regionen Einzug gehalten,wobei die orthodoxe Methode vorrangig der Gewinnung hochwertiger Teesorten-insbesondere regional in China-vorbehalten bleibt.Interessant ist es,zu lesen,wie sich die Herstellung von schwarzem und grünem Tee unterscheidet und mit welcher Sorgfalt schrittweise vorgegangen werden muss,um die Fermentation des Tees zu gewährleisten und dass vor allem bei grünem Tee ein Abdriften hin zu schwarzem Tee verhindert werden muss.In Erstaunen versetzt den Leser,mit welcher Sachkunde der Autor es vermag,die Blattbezeichnungen sowohl bei grünem als auch bei schwarzem Tee aufzulisten und in welcher großen Vielfalt es auf die Blattgrade bei Schwarzen, bei Broken,bei Fanning und bei Dust Tees ankommt,für welche es festgelegte Bezeichnungen gibt,die wir auf den Teeverpackungen vorfinden.Der Leser bekommt einen Einblick in die Mühen und Abläufe,die notwendig sind,um Teequalitäten für den Ein-und Weiterverkauf zu bestimmen,diese einzukaufen und weiter zu verarbeiten,für die Abfüllung zu portionieren und dann dem Endverbraucher zum Kauf und zum Teegenuss zur Verfügung zu stellen.Standen bei diesem Ausleseprozess bis zum Beginn der 80-ziger Jahre die Tea-Taster im Mittelpunkt,welche die Qualität und den Geschmack der angelieferten Teepartien prüften und für den Ankauf Gebote abgaben,so wurde später der Teeankauf vorrangig durch Budgetzahlen abgelöst:Die Buchhalter bestimmten,welche Tees eingekauft wurden.Aber auch diese Periode wandelte sich.Heute werden Teepartien und Teesorten vorrangig nach vorangegangener Analyse angekauft.Herr Schmidt meint,dass dies in Zukunft vermehrt zu einer Standardisierung des Teegeschmackes analog der Kaffeeröstung führen könne.Die Individualität des Tees,die Feinheiten und Besonderheiten regionaler Teesorten bis zur Herstellung kunstvoller Formen könnten zurück gedrängt werden-Traditionen verloren gehen.Ob der Bio-Tee Anbau diese Lücke schließen kann, ob es diesen in ausreichender Form überhaupt gibt und geben kann,dies sieht Herr Schmidt kritisch:Einerseits hat die Greenfoodbewegung dazu beigetragen,dass Pflanzenschutzmittel und mineralische Dünger zurückgedrängt oder obsolet wurden,aber andererseits zu einer Standardisierung geführt,da der Bioanbau von Tee bestimmten Kriterien genügen muss.Damit stände er individuellen Teeerzeugnissen und Qualitäten diamentral entgegen.Zudem bedarf es einheitlicher größerer Anbauflächen, um zum einen die hohen Analysekosten generieren und zum anderen eine steigenden Nachfrage nach Bio-Tee zu beliefern zu können.Ein substantieller Teil des Buches bezieht sich auf die Erläuterung und Darstellung von Anbaugebieten,differenziert nach Kontinenten und Ländern von zertifizierten Teesorten.Es werden Erntezeiten in Verlaufskurven abgebildet und auf Landkarten die einzelnen Anbauländer farbig hervorgerufen und genannt.Beeindruckend,mit welcher Präzision und anschaulicher Präsentation auf 2 0 4 Seiten, Seite für Seite Teequalitäten entsprechend Klassifikationen und Teesorten dem Teeliebhaber näher gebracht werden:Mittels Landkartenausschnitt,Abbildung der Teesorte,des abgebrühten Tees in der Probiertasse,sowie der aufgebrühte Tee-alles analog der Vorgehensweise des Teamasters im Probenzimmer.Herr Schmidt schildert mit staunenswertem Kenntnisreichtum:die Herkunft-die Erntezeit,die Blattbeschaffenheit,den Geschmack,die Qualität,die Zubereitung,die Ziehzeit,die Tassenfarbe,die Infusion und die Haltbarkeit für j e d e einzelne Teesorte und gibt dazu noch einen Infotip ab.Fazit:Herr Rainer Schmidt führt uns eindrucksvoll und in verständlicher Sprache durch die Jahrhunderte des Teeanbaues auf verschiedenen Kontinenten und Ländern.Er beschreibt deren Gewinnung und Verarbeitung bis zu dem Tee,wie wir ihn kennen und als losen Tee in Fachgeschäften kaufen können.Auch unterliegt der Teehandel und Verkauf immer mehr ökonomischen Prämissen.Dadurch sieht Herr Rainer Schmidt die Vielfalt des Anbaues der vielen unterschiedlichen Teesorten,sowie deren spätere Verarbeitung gemäß individueller Präferenzen und Erfahrungen bedroht.Nicht mehr die handwerkliche berufliche Erfahrung spielt dann eine primäre Rolle-zum Wohl des Konsumenten-um angelieferte Teepartien traditionell den Vorgaben und Regularien der Klassifikation entsprechend zu zuordnen,sondern gemäß finanzieller Vorgaben und Zielen wird die Teeverarbeitung immer mehr normiert und marktgängige Geschmacksrichtungen angestrebt.Es werden vermehrt Sorten reine Tees durch die Beifügung von Aromen und Zusätzen geschmacklich verändert und standardisiert.Dazu benötigt man aber keine Vielfalt an qualitativ hochwertiger (teurer) Teesorten mehr.Einfache Blattgrade reichen dann aus,welche in Monokulturen angebaut,maschinell geerntet und industriell verarbeitet werden können:Mit den üblichen Folgen für den Anbau des Tees:Großflächig-auch in der Ebenen-,vermehrter Einsatz von Düngern und chemischen Mitteln.Erntehelfer werden vermehrt als reine Arbeitskräfte saisonal beschätigt.Dörfliche Traditionen sind somit bedroht.Das Wissen um den Teeanbau hochwertiger Sorten-also die Pflege der Pflanze über das Jahr-und deren schonende Ernte und Verarbeitung verringert sich sukzessive oder geht verloren.Die überwiegende Verwendung von Teebeuteln trägt sicher das Ihrige dazu bei und Milliarden Stoffbeutel landen auf dem Müll.

  • Marco H.
    2019-07-17 15:07

    Ich bin ein leidenschaftlicher Teetrinker, weshalb ich mir unbedingt eine Lektüre anschaffen musste. Obwohl ich nicht so gerne lese, "verschlang" ich das Buch ohne weiteres. Es ist sehr umfangreich, wenngleich nicht alles bis ins tiefste Detail reicht. Für einen umfangreichen Informationsgewinn ist es aber genau richtig.Mit diesem Buch als Grundwissen, lässt sich gut weiterlernen.Ein MUSS für jeden Anfänger, nicht schlecht für Fortgeschrittene.

  • Anke K.
    2019-06-23 19:08

    Super interessantes Buch. Wenn sich jemand für Tee und seine verschiedenen Ausführungen gibt. Sehr Anschaulich beschrieben.Würde es sogar weiterempfehlen.