Read Ströme meines Ozeans by Ole R. Börgdahl Online

strme-meines-ozeans

Die junge Yvette folgt ihrem Mann Victor vom aufstrebenden Paris der Belle poque ins koloniale Tahiti Glckliche Jahre unter sdlicher Sonne mnden in einer Katastrophe, die das weitere Schicksal von Yvette und ihren Tchtern bestimmt.Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman Flschung, dennoch erfhrt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961 erzhlt....

Title : Ströme meines Ozeans
Author :
Rating :
ISBN : B009SZQQHO
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : neobooks 15 Mai 2014
Number of Pages : 478 Pages
File Size : 674 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ströme meines Ozeans Reviews

  • k. und k. privilegierter Bücherwurm
    2019-06-26 11:58

    Börgdahl war der erste Autor, dem ich als "reinen" E-Book-Autor die Chance gegeben habe, mich in seine Welt zu verführen. Und das ist ihm zu 95 % gelungen. Börgdahl verleiht auf 12073 (!) Kindle-Seiten (ca. 750 Buchseiten) Yvette Jasoline seine Stimme, in dem er eine - immer in sich abgeschlossene - Reihe schreibt (Die Fälschung (Teil 1), Ströme meines Ozeans (Teil 2), Zwischen meinen Inseln (Teil 3). Ich habe sozusagen mit Teil 2 begonnen; allerdings ist die Reihenfolge völlig unerheblich.Börgdahl nimmt seinen Leser mit auf eine Reise. Eine Reise ins Leben der (fiktiven) Yvette Jasoline, die sich im Jahre 1890 in einen jungen aufstrebenden Offizier (Victor) verliebt. Paris befindet sich gerade im Umbau, der große Eiffelturm wird gerade gebaut. Yvette und Victor heiraten, sie erwartet Zwillinge und zieht mit Kind und Kegel auf Tahiti. So die - ganz - kurze Version, eines - extrem - ereignisreichen Lebens. Ohne zu Spoilern versuche ich eine Rezension zu schreiben, was wohlgemerkt wirklich nicht leicht ist. Bördgahl lässt Yvette in Form eines Tagesbuches ihr Leben schildern. Hier, gebe ich zu, hängt der Leser aber zwischendurch durch. Viele Namen, extrem viele Ereignisse und - alle - immer (!) historisch korrekt. Ich habe einige der Daten, Personen, Orte und Geschehnisse recherchiert, sie haben alle gestimmt (zB: Gaugin, Chevalier, Verdun, de Gaulle, Paris, McKinley etc.) ;bis auf einen klitzekleinen Nebensatz, der wahrscheinlich - wieder einmal - nur mir aufgefallen ist. Manchmal ist es schwer, sich Namen zu behalten, weil Börgdahl wirklich eine Vielzahl parat hält. Oft sind Jahrzehnte dazwischen, bis man wieder irgendwem begegnet und man fragt sich "Wer ist das?"; aber das sind Nebensächlichkeiten.Börgdahls Schreibweise ist einprägsam, schnell, gut lesbar, erkennbar (ich würde überall "Yvette herauslesen"), aber manchmal auch eintönig. Hier sind die 5 % minus zu finden, die ich oben erwähnt habe. Manchmal geht mir Börgdahl zu sehr ins Detail, verliert sich in Nebensächlichkeiten, viele Seiten hätte er sich sparen können, weil einfach nichts, wirklich nichts passiert. Da fängt man als Leser schon mal an, so ein bisschen zu blättern. Auch ist der immer einseitige Schreibstil, also immer nur Yvette Jasoline's Gedanken zu lesen, manchmal eintönig. Vor allem, bei dem großen Unglück das Yvette's Leben komplett umstößt, fängt der Leser an, mit ihr zu hadern. Zumindest war das bei mir so. Lob verdient sich auch das Lektorat bzw. Korrektorat, nur wenige Fehler traten auf den vielen Seiten auf, manchmal ein fehlender Buchstabe oder ein fehlendes Wort, was das ganze aber in keiner Weise stört. Einzig der Titel hat mich Rätseln lassen; auch wenn ich nun die gesamte Geschichte kenne, kann ich mit dem Titel nichts anfangen. Aber auch hier wäre das Jammern auf hohem Niveau. Alles in allem, ist man so eine gute und hervorragende Qualität von "reinen" E-Book-Autoren nicht gewohnt, was einem oft angeboten wird, ist ein Graus und lässt einen 3 x überlegen, ob man sich hinsetzt und zu lesen beginnt.Fazit: Börgdahls - eigentlich 2ter Teil einer Trilogie - ist in sich abgeschlossen, schlüssig und gut erzählt. Absolut erwähnen möchte ich, dass Börgdahl einen unglaublichen Rechercheaufwand betrieben haben muss; jede zweite oder dritte erwähnte Person ist historisch korrekt, sämtliche Daten stimmen, sämtliche Geschehnisse sind exakt so passiert; so präzise und exakt sind nicht einmal Geschichtsbücher, vor allem nicht so gut. Seine Schreibweise ist einprägsam, gut lesbar, erkennbar und angenehm; manchmal vielleicht zu auszuufernd, aber das verzeiht man ihm gerne. Wer sich für Paris, die Kolonialzeit, den 1. und 2. Weltkrieg interessiert, sollte - unbedingt - zu seinem Kindle greifen und sich diese Geschichte runterladen und lesen. Exakter und perfekter geht es nicht mehr und Spaß hat man auch noch; was will man von einem Buch mehr?Viel Spaß!

  • laluna
    2019-07-03 05:54

    und damit wäre es sicher spannender geworden. Die Geschichte der Familie Jasoline wurde ja schon im 1. Band "Die Fälschung" immer wieder gestreift und ich hatte gehofft, dass der 2. Band spannender wird, aber leider wurde ich enttäuscht. Die Tagebucheinträge sind teilweise sehr nichtssagend und man liest einfach so drüber hinweg. Ich finde auch, dem Roman fehlt der nötige Tiefgang. Die Figuren zeigen mir zu wenig Gefühle und die Geschichte wirkt nicht real auf mich. Vor allem kann ich die Verbrennung der ungelesenen Briefe nicht nachvollziehen. Als Mutter möchte man doch wissen, was damals passiert ist. Ich bin hin- und her gerissen, ob ich den 3. Band noch lesen soll, oder es damit belasse.

  • Asta Toril
    2019-06-23 10:59

    Der Autor hat mit einer wunderbaren Recherche seine Protagonisten in einem Tagebuch zum Leben erweckt. Das Reisen im Jahre 1890 bis 1938 von Frankreich war ein wunderbares Erlebnis nach Polonesien, Tahiti und wie die Inseln alle heißen mit Zwillingen im Baby Alter, genauso die Begegnung mit Gaugin. Dann die Zeitgeschichte, ein Buch, das man gelesen haben muss. So kann alles gewesen sein.

  • uli
    2019-07-04 08:14

    Ich habe die beiden Bücher von Börgdahl über die Fam. Jasoline geradezu verschlungen,und habe mir danach noch das Buch über die Bildgeschichte "Fälschung" gegönnt, ich muss sagen schon lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  • Anne K
    2019-07-09 04:49

    Nicht nur eine Ergänzung zu "Die Fälschung" sondern ein sehr persönliches Tagebuch in allen Facetten der Alltäglichkeiten über den Lebensweg um die Jahrhundertwende und durch die beiden Weltkriege. Obwohl sehr umfangreich, aber nie langweilig. Unbedingt das Gegenstück "Zwischen meinen Inseln" auch lesen.

  • Hans-Ulrich F.
    2019-07-09 05:10

    Entführt in die Welt der Kunst und Kunsträlscher hat Börgdahl es mit seinen Informationen und seiner gut lesbaren Schreibe geschafft, von der ersten Seite an eine angenehme Spannung aufzubauen. Es war schwer das Lesen gezwungener maßen hin und wieder zu unterbrechen.

  • Lilly Schneider
    2019-06-19 06:05

    Lebensläufe finde ich sehr interessant und dieses Buch hat mich sofort gefesselt.Ich kann es nur jedem empfehlen der Unterhaltung sucht.

  • anke3006
    2019-06-16 11:46

    Die junge Yvette folgt ihrem Mann Victor vom aufstrebenden Paris der Belle Époque ins koloniale Tahiti. Glückliche Jahre unter südlicher Sonne münden in einer Katastrophe, die das weitere Schicksal von Yvette und ihren Töchtern bestimmt. Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman »Fälschung«, dennoch erfährt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat. In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden. Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961. Ich habe "Fälschng" bereits gelesen und konnte deshalb sehr gut in die Geschichte einsteigen. Die Erzählung im Tagebuch-Stil ist interessant. Manchmal möchte man noch ein bisschen mehr erfahren oder einige Dinge vertiefen. Auf jeden Fall ist es spannend zu erleben, wie die junge Yvette in einen ganz anderen Kulturkreis eintaucht. Die Familiegeschichte ist interessant erzählt.