Read Star Trek - New Frontier 09: Excalibur - Restauration by Peter David Online

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Das Schiff ist Geschichte, doch das Abenteuer geht weiter Der fr gewhnlich sehr einfallsreiche Captain Mackenzie Calhoun wei pltzlich nicht mehr ein noch aus, als er nach der Zerstrung seines Schiffes auf der unterentwickelten Wstenwelt Yakaba ausgesetzt wird Auf Yabakas dem Grenzposten trifft Calhoun auf Rheela und freundet sich mit der auergewhnlichen Frau an Sie ist von Feinden umgeben, die sie und ihre Gabe zu kontrollieren oder zu zerstren suchen sie kann Regen auf ihre ausgedrrte Heimat herabrufen.Gefangen auf dieser lebensfeindlichen Welt und auerstande, seinen Leuten mitzuteilen, dass er die Vernichtung ihres Schiffs berlebt hat, muss Calhoun gegen zahlreiche Gegner bestehen Diese schrecken vor nichts zurck, um Macht zu gewinnen oder sie anderen zu verweigern.Shelby kommandiert nun die Exeter und ist sicher, dass Calhoun zusammen mit seinem Schiff explodiert ist Trauernd und doch entschlossen weiterzumachen, muss Shelby herausfinden, aus welchem Holz sie als Captain geschnitzt ist...

Title : Star Trek - New Frontier 09: Excalibur - Restauration
Author :
Rating :
ISBN : B00BQHE390
ISBN13 : -
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Cross Cult Auflage 1 30 Oktober 2013
Number of Pages : 264 Pages
File Size : 994 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Star Trek - New Frontier 09: Excalibur - Restauration Reviews

  • Ringbote
    2019-07-11 08:56

    Am Ende des Vorgängerbandes „Renaissance“ gab es den unvermeidlichen Cliffhänger, und man durfte gespannt sein, wie die Geschichte rund um Robin Lefler, ihre Mutter und dem Gaststar Scotty auf dem Urlaubsplaneten Risa weitergeht. Peter David wendet sich stattdessen einem völlig anderen Thema zu. Nun lässt er seinen kantigen Captain Calhoun neue Abenteuer bestehen. Nach der Zerstörung der U.S.S. Excalibur strandet Calhoun allein auf dem rückständigen Planeten Yakaba. Folgten die anderen Bände der Reihe seit der Zerstörung des Schiffs den verschiedenen Mitgliedern der illustren Crew, so wendet er sich nun – endlich – dem Rätsel des Verbleibs des Hauptcharakters, der schon immer den Typ „einsamer Wolf“ verkörperte, zu. Für diesen hat er eine besondere Geschichte zusammengestellt, die dem größten „Cowboy“ unter den „Star Trek“-Captains seit James T. Kirk wie auf den Leib geschrieben ist.„Cowboy“ ist hier auch das passende Stichwort. Der Hintergrund ist wie eine typischer Westernkulisse aufgebaut und auch die Handlung ist die eines typischen Westerns: Calhoun kommt dabei die Rolle des einsamen Fremden zu, der in ein verstaubtes Nest voller einfältiger Einheimischer kommt. Der Hintergrund wirkte dabei auf mich etwas widersprüchlich. Die Siedlungen sind nicht nur durch die unwirtliche Wüste getrennt, es fehlt auch eine gemeinsame planetare Regierung oder ein anderer, übergeordneter Staatenaufbau, der überregionale Entscheidungen trifft. Auf der anderen Seite gibt es aber „fahrende“ Richter, die alle paar Monate vorbeischauen, um Gericht zu halten. Die Bewohner der Siedlung, in die es Calhoun verschlägt, füllen die üblichen Rollen einer Westernstadt aus. Es gibt einen Gesetzeshüter, einen schmierigen Zeitungsreporter, einen Totengräber, der vor allem auf neue Kunden hofft und einen reichen und einflussreichen Geschäftsmann, der im Verborgenen die Geschicke der Siedlung lenkt. Als Konflikt hat sich David die junge Frau Rheela mit ihrem kleinen Sohn ausgedacht, welche die seltsame und unerklärliche Gabe hat, es in der Wüste regnen zu lassen. Die Einwohner stehen der Frau mit einer Mischung aus Bewunderung, Gier, Furcht und Hass gegenüber. Es versteht sich von selbst, dass Calhoun der armen Frau zur Seite springt und sie gegen alle Feinde verteidigt, während er einen Weg nach Hause sucht. Calhoun avanciert zum hiesigen Gesetzeshüter und bekommt es in der Folge mit verschiedenen Schurken zu tun, mit denen er auf seine eigene Art und Weise umgeht.Die Geschichte ist stereotyp im Western verankert und bringt auch alle – und ich meine wirklich alle – typischen Szenen, die in einem Western vorkommen. Sie ist allerdings gut geschrieben, und eine solche Geschichte findet man in einem „Star Trek“-Roman in dieser Form nur sehr selten, obwohl auch immer mal wieder der Wilde Westen als Hintergrund gewählt wurde. Aber das trifft auch auf das Chicago der Roaring Twenties oder gar den deutschen Faschismus zu.In einem zweiten Handlungsstrang befasst sich der Autor mit Elizabeth Shelby, die bisher erster Offizier der U.S.S. Excalibur und Calhouns Beziehungspartner war. Diese kommandiert nun ein eigenes Schiff, die U.S.S. Exeter, komplett mit einer von ihr handverlesenen Crew, mit der sie so einige Probleme bekommt. Ihre erste Aufgabe führt sie auf den Planeten Makkus, dessen Bewohnern sie ein Beitrittsangebot der Föderation unterbreiten soll. Die Mission läuft jedoch nicht so, wie Shelby es geplant hat, und sie muss schon bald feststellen, dass der Stuhl des Captains ein ziemlich ungemütlicher Sitzplatz sein kann. Auch ihre neue Crew bereitet ihr dabei ungeahnte Probleme. Dieser Handlungsstrang ist eine typische „Star Trek“-Mission, wie man sie über Jahre immer wieder zu lesen oder auf dem Bildschirm zu sehen bekam. Die Aliens der Woche haben ein ungewöhnliches Problem, das die Crew des Sternenflottenschiffs lösen muss. Es gibt eine „unerwartete“ Wendung, welche die Geschichte in eine neue Richtung dreht. Die Sternenflotte sieht sich dabei mit einem moralischen Dilemma konfrontiert, in der Regel mit der möglichen Verletzung der „obersten Direktive“ der Sternenflotte. Die Situation wird dann oft dadurch gelöst, dass man die Direktive umgeht oder die Regel der Situation angemessen verbiegt. Die Geschichte ist also nichts wirklich Besonderes und ist deshalb bestenfalls für die Charakterentwicklung von Shelby relevant, die ein paar harte Lektionen lernen muss.Fazit: Peter David lässt seinen Captain Calhoun aus der Versenkung im Rahmen einer absichtlich stereotypen Westernhandlung wieder auftauchen. Der Erzählstrang rund um Elizabeth Shelby, die nun ein eigenes Schiff kommandiert, ist im Kern nur ein „typischer“ „Star Trek“-Plot. Beides ist aber sehr gut geschrieben und verliert auch in der Übersetzung von Claudia Kern nicht an Qualität. David bringt eine Menge typische Momente, die Calhoun auf den Leib geschrieben sind, und für einiges Schmunzeln sorgen. Der Leser bekommt die Mischung aus Sitcom und „Star Trek“ geboten, die man von Peter David gewöhnt ist. Und wie auch schon bei den anderen Bänden hat er zumindest bei mir den richtigen Nerv getroffen.

  • Hemeraner
    2019-07-06 12:37

    Shelby ist mittlerweile zum Captain der Exeter befördert worden. Ihr erster Auftrag scheint geradezu unlösbar zu sein, da sie den Planeten Makkus überreden soll, sich der UFP anzuschließen. Die Bewohner des Planeten Makkus sind friedliebend und altruistisch, bieten jedem, der sie annimmt, ihre Hilfe an. Das Problem ist jedoch, dass sie lieber neutral bleiben und sich nicht einem Machtblock wie der Föderation anschließen wollen. Nun hat sich Shelby den Führungsstil von Calhoun abgeschaut. Etwas, was sie früher mit Grauen erfasst hätte, aber nun unbewusst übernommen hat. Und dabei besteht ihre Crew aus eigens ausgewählten Schreibtischtätern, Regel- und Gesetzeszitierern, wie sie selbst einer war bevor sie auf die Excalibur kam...Unterdessen erfährt der Leser, dass Calhoun der Explosion seines Schiffes aufgrund des Double Helix-Viruses entkommen ist. Nachdem er seine Liebste in die letzte Fluchtkapsel gestopft hat, die mit ihrer Crew von der Enterprise aufgenommen wurden, suchte er das Shuttledeck auf und ballerte sich seinen Weg frei. Die Schockwelle erwischte das Shuttle und er notlandete auf den Hinterwäldlerplaneten Yakaba. Yakaba hat kaum Technologie, die Dörfer sind abgeschlossene Einheiten, von der Beschreibung im Buch her mutet die Welt wie der Wilde Westen an. Es ist undenkbar, dass sich andere Dörfler miteinander unterhalten. Der einzige dort, der in mehreren Regionen Einfluss hat, ist der Geschäftsmann Tapinza. Der möchte natürlich auch die Technologie etwas durchsetzen und hat ein Auge auf Rheela geworfen, die mit ihrem Sohn Moke unweit der nächsten Stadt lebt. Rheela wird als Wetterhexe verschrieen, die in der Lage ist, das Wetter zu beeinflussen. In der Tat kann sie dem heißen Planeten teilweise Regen verschaffen. Die Avancen Tapinzas wehrt sie ab. Ihr Sohn Moke trifft auf Calhoun, der dehydriert und verwirrt ist. Als er im fiebrigen Zustand seine Mutter Rheela töten will, gelingt es den beiden, ihn unschädlich zu machen und dem Majister zuzuführen, einer Art Sheriff...Achtung, ab jetzt einige Spoiler, aber natürlich wird nicht das Ende verraten:Dieser hat außer ihm noch einen weiteren Gefangenen, Kusack. Dessen Brüder versuchen ihn zu befreien und ermorden den Majister. Durch einen Trick gelingt es Calhoun seine Freilassung zu bewirken und er kann einen der Brüder töten und sie zur Rückzug bewegen. Tapinza hat viel Einfluss. Da Calhoun die spirituelle Führerin gerettet hat und er im privaten Gespräch dem Captain eröffnet, dass er weiß, dass es sich um einen Alien handelt, lässt sich Calhoun breitschlagen, der neue Majister zu werden. Ungeahnt stolpert er in einen Machtkampf hinein. Tapinza und Co. haben einen Akt erlassen, der Leuten wie Rheela verbietet, die Stadt zu betreten. Undenkbar, dass sie einen Sohn, aber hierfür keinen Vater hat. Kurz bevor Tapinza seine Falle zuschnappen lassen kann, kommt ihm Calhoun zuvor und stellt sich als Vater vor. Rheela lässt ihn nach anfänglichen Differenzen bei sie wohnen und beide verlieben sich sogar ineinander. Aber Calhoun kann sich nicht ganz fallenlassen, da er immer noch Shelby liebt und ansonsten den Planeten nicht mehr verlassen will. Insbesondere Moke erinnert ihn an den für ihn verstorbenen Xyon und daher will er bei ihm alles wiedergutmachen.Doch nicht nur das Heimweh ist es, mit dem sich Calhoun auseinandersetzen muss. Er hat sich mit seinem Verhalten Tapinza zum Feind gemacht und der fordert ein paar Killer an, die Calhoun den Garaus machen sollen, um genau 12 Uhr mittags...- Der Band ist ergreifend und spannend geschrieben, auch wenn er einige Klischees aufwirft und "High Noon" kopiert.

  • Andreas Suchanek (Media-Mania)
    2019-06-23 04:50

    So macht Star Trek Spaß! Weber verknüpft in diesem Roman alle in den vorherigen beiden Teilen aufgebauten Handlungsstränge und würzt diese mit Spannung und Humor. Mit Calhoune und Shelby stehen zudem die zentralen Hauptfiguren im Fokus und endlich ... endlich ... erfährt der Leser, wie es dem Captain nach seiner Flucht ergangen ist.Sowohl dessen Erlebnis als auch Shelbys Beobachtungen machen recht schnell klar, dass auf der Excalibur mehr geschehen ist, als irgendwer bisher ahnt. Die Flucht der Crew war eine Unmöglichkeit und ist doch gelungen. Aber wie? Eine Frage, auf deren Beantwortung der Leser noch warten muss.Trotzdem findet die Raumschiffcrew wieder zusammen und neuen Abenteuern, wenn auch in etwas anderer Zusammensetzung, stehen nichts mehr im Wege. Es wird spannend sein zu sehen, wie der Autor auf die veränderte Ausgangslage reagiert, wie er sie für den Leser interessant umsetzt.Im Fokus der Handlung stehen Calhounes Erlebnisse auf Yakaba, die lustig, spannend aber auch tragisch daherkommen. Shelby bildet mit ihrem Abenteuer auf der Exeter den Gegenpol. In der klinischen Umgebung eines nagelneuen Raumschiffs muss sie nicht mehr tun, als Entscheidungen zu treffen. Es wird jedoch recht schnell deutlich, dass sie sich durch ihre Zeit auf der Excalibur sehr verändert hat. Nun ist sie es, die beim Befolgen der Regeln eher mal ein Auge zudrückt, während ihr Erster Offizier gegen diese Verhaltensweise argumentiert. Das ist lustig, sorgt aber auch für eine Menge Ärger.Fazit:Ein gelungener Abschluss für den ersten großen Dreiteiler der "New Frontier"-Serie. Die gesamte Reihe kann nur jedem Trekkie ans Herz gelegt werden.