Read Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit by Michael Scholten Online

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Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill, Death Proof, Inglourious Basterds und Django Unchained Mit nur sieben Filmen verpasste Quentin Tarantino dem US amerikanischen Popcorn Kino einen Adrenalinsto wie kein zweiter Filmemacher Hollywoods wstes Wunderkind schuf sein eigenes Genre, das auf einem unwiderstehlichen Mix aus Filmzitaten, blutiger Gewalt und einzigartigen Dialogen basiert Die erste deutschsprachige Biografie ber den ultimativen Kino Popstar zeichnet den unkonventionellen Weg eines Problemschlers und Videothekars zum Kultregisseur und zweifachen Oscar Gewinner nach Gnner und Neider aus Hollywood kommen ebenso zu Wort wie die deutschen und sterreichischen Schauspieler, mit denen Quentin Tarantino in Brandenburg und Sachsen sein Meisterwerk Inglourious Basterds drehte, denn Deutschland fhlt sich der Ausnahmeregisseur ganz besonders verbunden....

Title : Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit
Author :
Rating :
ISBN : B00XYC341I
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Riva 5 Dezember 2015
Number of Pages : 383 Pages
File Size : 673 KB
Status : Available For Download
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Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit Reviews

  • Mafölino
    2019-03-13 07:02

    Quentin Tarantino ist zweifelsohne der Mann, der das US-amerikanische Kino nicht nur revolutioniert, sondern tatsächlich neu erfunden hat. Der 1962 in Knoxville, Tennessee, geborene Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent, Kameramann und Schauspieler ist freilich schon längst mit allen renommierten Filmpreisen überhäuft. Seine Filme sind nicht unumstritten, vor allem seine exzessiv inszenierten Gewaltorgien können verstören. Zudem neigt er in seinen Filmen zu einer epischen, für übliche Sehgewohnheiten überraschenden Langatmigkeit. Auch lässt er seine Figuren in endlosen Monologen in einer Art und Weise sprechen, wie es dem normalen Leben, also so gar nicht den grundsätzlich hochstilisierten Kinodialogen und damit ausdrücklich auch nicht den antrainierten Erwartungshaltungen der Zuschauer entsprechen mag. Eine zugegeben gewöhnungsbedürftige, gleich-wohl ungemein spannende Erzählmathematik jenseits der anödenden Konventionen und des sonstigen filmischen Einheitsbreis. Tarantino ist bekennender Filmjunkie. Seine Filme sind denn auch gespickt mit filmischen Zitaten, insbesondere aus dem Western-Genre (Sergio Leone, selbstverständlich) und aus asiatischen Kampfsportfilmen (Bruce Lee, natürlich). Zudem verehrt er, teilweise kopiert er bildgenau aus deren Filmen, die Regisseure Hitchcock, Scorsese, de Palma u.v.m. Seine Filme, u.a. "Reservoir Dogs“, „Kill Bill Vol. 1 + 2“, „Inglourious Basterds“, „Django Unchained“ und vor allem natürlich „Pulp Fiction“, haben schon längst Filmgeschichte geschrieben. Ganz nebenbei, nicht sein kleinster Verdienst, hat er Christoph Waltz, brillant in seiner Rolle als SS-Standartenführers Hans Landa in "Inglourious Basterds", zu einer internationalen Filmkarriere verholfen. Von Quentin Tarantinos Herkunft, seinem Werdegang, seinem Wirken und Schaffen berichtet das Buch von Michael Scholten (und so „blutig“, wie es der Titel großspurig verkündet, ist die Wahrheit zum Glück dann doch nicht). Das Buch enthält spannende Details und Anekdoten aus dem Tarantino-Kosmos. Allein schon deshalb, Tarantino-Fans müssen das Buch sowieso lesen, lohnt sich die Lektüre. Natürlich, welch Freude und Hoffnung, ist dieses Buch nur eine Art Zwischenbilanz. Und Bilder, überlebensgroß für die Breitbildleinwand gestaltet, sagen ja ohnehin mehr als tausend Worte.

  • Klaus Wermke
    2019-03-19 08:17

    Es ist ein Geschenk für einen Liebhaber der Tarantino Filme. Da der Geburtstag erst kommt und ich den Fan nicht so oft sehe, schreibe ich nur, dass er sich bestimmt freuen wird.

  • Vegas7905
    2019-03-06 09:22

    Leider nicht Autobiographisch, zusammengesetzt aus den verschiedensten Interview Aussagen von Q.T. Trotzdem recht Unterhaltsam und auch Informativ. Kann man lesen.

  • Kunde75
    2019-03-15 09:06

    Jeder der Tarantino und seine Filme kennt wir sich über die Hintergrundinformationen freuen. Ein gutes und kurzweiliges Buch, für jeden Fan.

  • Bluntwolf
    2019-02-28 06:19

    Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill, Death Proof, Inglourious Basterds und Django Unchained: Mit nur sieben Filmen verpasste Quentin Tarantino dem US-amerikanischen Popcorn-Kino einen Adrenalinstoß wie kein zweiter Filmemacher. Hollywoods wüstes Wunderkind schuf sein eigenes Genre, das auf einem unwiderstehlichen Mix aus Filmzitaten, blutiger Gewalt und einzigartigen Dialogen basiert. Die erste deutschsprachige Biografie über den ultimativen Kino-Popstar zeichnet den unkonventionellen Weg eines Problemschülers und Videothekars zum Kultregisseur und zweifachen Oscar-Gewinner nach. Gönner und Neider aus Hollywood kommen ebenso zu Wort wie die deutschen und österreichischen Schauspieler, mit denen Quentin Tarantino in Brandenburg und Sachsen sein Meisterwerk Inglourious Basterds drehte, denn Deutschland fühlt sich der Ausnahmeregisseur ganz besonders verbunden. (riva Verlag)Von seiner Mutter geliebt, von seinem Vater verlassen, wuchs Quentin Tarantino in den schwarzen Vierteln von Los Angeles auf. Ungezählte Stunden vor dem Fernseher und in Kinos prägten seine persönliche Bildsprache, die vielen Rückschläge im wahren Leben formten sein Selbstbewusstsein. Das brauchte er, um sich über alle Kino-Konventionen hinwegzusetzen und sich an die Spitze zu kämpfen. Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit erzählt erstmals die Entsstehungsgeschichte seiner Filme, die er immer in erster Linie für sich selbst machte, für die er nie vor unpopulären Entscheidungen zurückschreckte und die er mit einer teilweise extremen Loyalität zu seinen Schauspielern realisierte.Egal, ob einem die Filme und das Leben von Quentin Tarantino noch fremd sind, man ein Fan oder Experte ist und mehr darüber erfahren will, ist es sicherlich ein kluger Ansatz ein Buch über den Menschen und / oder seine Filme zu lesen. Doch seitdem Tarantinos Filme in den frühen 90er Jahren begannen die Kinoleinwände zu zieren, wurden bereits eine Menge Bücher über ihn und seine Werke geschrieben, sodass diese Palette an Büchern für Personen, die dem Thema neu gegenüberstehen, sicherlich irritierend sein kann. Welches Buch sollte man zuerst lesen? Welches Buch kann man getrost meiden? Welches Buch eignet sich zu welchem Zweck? Beschränkt man sich dabei auf die deutschsprachigen Veröffentlichungen, so verringert sich die Auswahl an Material schon beträchtlich und erleichtert die Suche nach einem geeigneten Exemplar zum Einstieg in die Materie enorm. In den folgenden paar Absätzen soll nun ein kleiner Eindruck darüber vermittelt werden warum sich Michael Scholtens Buch Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit dafür bestens gebrauchen lässt und in Bezug darauf überhaupt eines der besseren Tarantino Bücher im deutschen Sprachraum ist.Zuerst einmal muss erwähnt werden, dass sich Scholtens Buch einer wunderbar angemessenen Sprache bedient. Der Autor schreibt auf einem Niveau, welches das eines Hochschulstudenten nicht übertrifft – doch dies ist nichts Negatives – denn er hätte für den Zweck dieser Ausgabe keinen besseren Schreibstil wählen können. Während der Lektüre ist schnell heraus zu lesen, dass Michael Scholten ein Profi ist, der Dinge über Tarantinos Leben und dessen Filme in einer Sprache zu berichten weiss, die sich sehr gut lesen bzw. verstehen lässt und nicht in die akademische Linguistik eines Universitätsprofessors abdriftet. Dabei schafft er es Aspekte aus verschiedenen Tarantino Filmen in einer Art und Weise zu verbinden, die Sinn macht und sich nicht endlos wiederholt. Durch die (allerdings eher „öberflächliche“) Analyse der Filme von der Entwicklung über das jeweilige Drehbuch zu der Art, wie sie gefilmt wurden, unter Berücksichtigung von QTs Entscheidungen bei der Wahl seiner SchauspielerInnen und wiederkehrenden Mustern seines Stils, gelingt es Scholten, den Leser überzeugend zu informieren und glänzend zu unterhalten. Während er sich weder Fußnoten noch Endnoten bedient, ist sein Buch dennoch voller nützlicher Informationen, passender Zitate und teilweise auch neuen Einsichten in die Filmwelt und das Leben des Star-Regisseurs. Ausserdem hat er ein Gespür dafür, wenn auf einen Aspekt etwas detaillierter eingegangen werden muss und wenn nicht. Er übertreibt es nicht mit Geplauder, sondern setzt sich in angemessenem Umfang mit dem jeweiligen Thema auseinander. Doch wenn er es für nötig hält, braucht er auch schon mal mehr als nur eine Seite, um über bestimmte Dinge zu berichten.Quentin Tarantino Unchained: Die blutige Wahrheit ist die erste deutsche Biografie über QT und stellt gleichzeitig eine ausgezeichnete „Melange“ aus Büchern dar, die vor diesem erschienen sind (inklusive englischer Editionen). Daher sind hier zwar für Leser, die mit der englischsprachigen Literatur vertraut sind, nur wenige neue Informationen vorhanden, doch gibt die Lebens-beschreibung für Interessierte, die des Englischen nicht mächtig sind, einen wunderbaren Überblick über Tarantinos Leben und seine Arbeit, wobei diese beiden Aspekte in Zusammenhänge gestellt werden, die sowohl für seine Fans, als auch für jeden anderen beliebigen Leser interessant sein sollten. Kurz gesagt, Michael Scholtens Buch ist gut geschrieben und vermittelt eine interessante (tiefe) Einsicht in die Welt des Quentin Tarantino. Sucht man jedoch nach detaillierteren Werken, was vor allem die Analyse der Filme betrifft, so sollte man auf zweckdienlichere Literatur wie zum Beispiel Der rote Faden aus Blut: Erzählstrukturen bei Quentin Tarantino von Uwe Nagel, Unfinished Business: Quentin Tarantinos „Kill Bill“ und die offenen Rechnungen der Kulturwissenschaften von Achim Geisenhanslüke und Christian Steltz oder Quentin Tarantino von Robert Fischer, Peter Körte und Georg Seeßlen zurückgreifen. Möchte man sich den Filmen von einer eher philosophischen Seite her nähern, ist das Buch Quentin Tarantino and Philosophy von Richard Greene und K. Silem Mohammad sehr zu empfehlen.

  • H.S.
    2019-02-26 07:09

    Da dies keine Autobiografie ist und auch keine autorisierte halten sich die Einblicke in Kopf und Seele in Grenzen. Doch der Autor hat augenscheinlich mit großer Liebe zum Detail alles zusammengetragen, was er über Tarantino in die Finger bekommen und hat bei der Niederschrift allen drei Gefahren widerstanden: Das Buch ist weder nerdig, noch zu ausufernd, noch ist es eine unreflektierte Heiligsprechung des Porträtierten. Im eher journalistischen Stil, aber dennoch durchaus rasant und spannend geschrieben, finden Tarantino-Fans viel Lesenswertes!

  • Gunther Stapel
    2019-03-16 04:12

    Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist spitzenmäßig recherchiert, sehr gut geschrieben und vermittelt auch demjenigen, der sich bereits gut mit Quentin Tarantinos Kinowelt auskennt, noch viel Neues und Hintergründiges. Und außerdem macht die Lektüre Lust darauf, sich die Filme des Mannes (wieder) anzusehen, der das Kino so liebt und der uns ganz außergewöhnliche Werke geschenkt hat. Tarantino selbst hat einmal gesagt: "Ich mache keine Filme für den Moment. Ich mache Filme, die man sich noch in 40 Jahren ansehen wird."Auch das Buch von Michael Scholten wird man gewiss immer wieder gerne in die Hand nehmen und darin lesen. Es ist sehr zu empfehlen.