Read Wer fürchtet den Tod by Nnedi Okorafor Online

wer-frchtet-den-tod

Der Debt Roman von Nnedi Okorafor, der Autorin des berraschungserfolgs Lagune, verbindet Fantasy mit afrikanischer Kultur und schafft so ein Endzeit Abenteuer der Spitzenklasse.In einer nicht nher definierten post apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhutigen Okeke von den hellhutigen Nuru unterdrckt Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rchen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mdchen Onyesonwu dt Wer frchtet den Tod auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren Ihr Ziel Den mchtigen Zauberer Daib zu tten ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter....

Title : Wer fürchtet den Tod
Author :
Rating :
ISBN : B01N7JXIOO
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Cross Cult Auflage 1 3 April 2017
Number of Pages : 470 Pages
File Size : 585 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wer fürchtet den Tod Reviews

  • Amazon Kunde
    2018-12-22 06:40

    Fesselnd geschriebenes - gut übersetztes Buch - mit starker weiblicher Hauptrolle. Widersprücheliche, starre Rollenbilder aufbrechende Charaktere. Ich finde es toll!

  • Ringbote
    2018-12-28 07:50

    Nach „Lagune“ ist „Wer fürchtet den Tod“ der zweite Roman der Amerikanerin Nnedi Okorafor, der von Cross Cult nach Deutschland gebracht wird. Er handelt von der magisch-mystischen Reise einer unterdrückten jungen Frau und ihrem Verlangen nach Rache. Okorafor entführt den Leser in eine stimmungsvolle Welt voller Grausamkeit.Wir befinden uns in einem postapokalyptischen Afrika. Die dunkelhäutigen Okeke werden brutal von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Dazwischen – ausgestoßen aus beiden Welten – sitzen die Ewu, aus Gewalt geborene Mischlingskinder, denen nachgesagt wird, dass sie selbst zur Gewalt neigen. Onyesonwu ist ein solches Kind. Nach einem Vergeltungsschlag der Nuru nach einem Okeke-Aufstand war das Dorf ihrer Eltern verwüstet und ihre Mutter von einem Nuru geschwängert worden. Doch anders als viele andere Frauen war ihre Mutter nicht daran zerbrochen, sondern in die Wüste gezogen. Sie hatte überlebt und schließlich ein Dorf gefunden, das sie und ihre Tochter akzeptierte. Dort erfährt Onyesonwu von ihrer Herkunft und entdeckt, dass sie magische Kräfte hat. Schließlich begibt sie sich auf eine lange Reise, um sich an ihrem Vater zu rächen.Onyesonwu bedeutet auf Deutsch „Wer fürchtet den Tod“, ein passender Name für das Mädchen, das sich weigert, scheinbar unausweichliche Dinge zu akzeptieren. Mit Sturheit gelingt es ihr, einen Lehrer davon zu überzeugen, sie in Magie zu unterrichten und die gleiche Sturheit zieht sie schließlich auf ihren Rachefeldzug.Die Autorin zeichnet eine faszinierende, magische Welt. Die modernen technischen Geräte – Handys und Computer – wirken darin fast schon ein wenig unpassend, auch wenn sie (oder vielleicht weil sie) relativ selten in Erscheinung treten. Die Existenz von Magie in dem kleinen Wüstendorf, in dem Onyesonwu zur Schule geht und zur Frau wird, erscheint glaubwürdiger. Es ist keine nette Welt. Nnedi Okorafor, die als Kind zweier nigerianischer Einwanderer in Amerika geboren wurde, greift unangenehme Themen auf: Rassenhass, Unterdrückung und Vergewaltigung als Waffe sind nur einige davon. In so einer Welt ist es kein Wunder, dass die Protagonistin von Hass angetrieben wird.Die Sprache ist dicht und stimmungsvoll. Insgesamt liest sich der Text fast wie eine Legende, auch wenn der Romancharakter des kurzweiligen Buches insgesamt erhalten bleibt. Der Roman strahlt von der ersten Seite an eine Faszination aus, die den Leser jederzeit in der Geschichte hält. Egal, ob es die Wüste ist, die weit mehr als Sand und Wind das Leben ihrer Bewohner beeinflusst, oder die Dorfältesten, die auch dann an Traditionen festhalten, wenn diese grausam und unnötig erscheinen – alles wird lebendig und erlebbar geschildert.Wer „Lagune“ gelesen hat und etwas Gleichwertiges erwartet, wird eine Überraschung erleben. „Wer fürchtet den Tod“ ist ein völlig anderes Buch, sowohl was Themen, Stil, aber auch Erzählgeschwindigkeit angehen. Der Autorin gelingt es aber, genauso unterhaltsamen zu bleiben. Der Roman packt den Leser weniger an der Gurgel und hat langsamere Passagen, doch weiß er jederzeit zu gefallen. Wer glaubt, bereits alles zu kennen, sollte sich das Buch einmal ansehen. Vielleicht findet er etwas Neues.Fazit: „Wer fürchtet den Tod“ ist die magische Reise eines Mädchens, das auszieht, um sich an ihrem Vater zu rächen und in einer brutalen Welt zu behaupten. Es ist ein toller Roman: faszinierend, stimmungsvoll und unterhaltsam. Man kann nur hoffen, dass Nnedi Okorafor noch viele weitere Romane schreibt.

  • AUSGEbuchT - Petra Molitor
    2018-12-26 00:39

    Die Fakten:„Wer fürchtet den Tod“ von Nnedi Okorafor ist 2017 im Cross Cult-Verlag Ludwigsburg erschienen und nach „Lagune“ der zweite Roman der Autorin, der ins Deutsche übersetzt wurde. Das Buch ist als Taschenbuch mit 480 Seiten, E-Book und Hörbuch im Handel und auf allen bekannten Verkaufsplattformen erhältlich. Die 1974 in Cincinnati geborene nigerianisch-amerikanische Schriftstellerin Okarafor ist Professorin für Kreatives Schreiben an der Universität von Buffalo.Wie es aussieht:Die Covergestaltung passt sich dem Vorgängerroman an, reduziert, aber trotzdem sehr ausdrucksstark. Man sieht das Mädchen Onyesonwu und hat so beim Lesen gleich ein Gesicht vor Augen. Die verschiedenen Gelb- und Brauntöne passen perfekt zu der Geschichte und dem Ort der Handlung. Ein Cover, das bei mir auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.Worum es geht (Klappentext des Verlages):In einer nicht näher definierten post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mädchen Onyesonwu (dt.: Wer fürchtet den Tod) auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren. Ihr Ziel: Den mächtigen Zauberer Daib zu töten - ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter.Wie es mir gefallen hat:Ich bin nicht die typische Fantasy-Leserin, sondern mehr im Krimi/Thriller-Bereich unterwegs. Ich finde es aber immer wieder spannend, Bücher aus anderen Genres zu lesen. Zu „Wer fürchtet den Tod“ kam ich während einer Lesung in meiner Lieblings-Buchhandlung, als mich dieses charismatische Mädchen plötzlich so durchdringend von einem Buchdeckel anstarrte. Sofort war klar: zu diesem Cover will ich die Geschichte lesen. Und das hat sich gelohnt. Eine außergewöhnliche, atmosphärisch sehr dichte, Handlung, die meine landläufige Vorstellung von Fantasy (Drachen, Orks, Raumschiffe…) komplett über den Haufen geworfen hat. Nnedi Okorafor schafft eine bildgewaltige, bedrohlich wirkende und teilweise auch sehr drastisch beschriebene Szenerie, die mich irgendwie an die alten „Mad Max“-Filme erinnert hat. Sie verknüpft gekonnt moderne und vergangene Zeiten, Realität und Mystik und scheut auch keine schwierigen Themen wie Rassismus oder Gewalt gegen Frauen.Ein kleines bisschen Kritik habe ich allerdings, diese ist aber rein subjektiv:„Wer fürchtet den Tod“ war für mich kein Buch zum Einfach-mal-nebenbei-Lesen. Ich musste mich teilweise sehr konzentrieren, um der komplexen Handlung durchgängig folgen zu können. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich wie schon geschrieben, nicht in dem Genre „zuhause“ bin. Auch wurde ich mit den Charakteren der Protagonisten nicht so richtig warm.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für ein wirklich ungwöhnliches Buch.

  • Fried Phoenix - Geekblog
    2019-01-11 02:53

    Das post-apokalyptische Afrika. Die hellhäutigen Nuru unterdrücken gewaltsam die dunkelhäutigen Okeke. Aus manchen Angriffen der Nuru auf die Okeke entstehen Kinder aus Vergewaltigungen: Die Ewu. Ihnen wird ein Hang zur Gewalt nachgesagt, wurden sie doch im Hass gezeugt. Die junge Frau Onyesonwu ist solch eine Ewu, die gemeinsam mit ihrer Mutter in einer kleinen Ortschaft inmitten der Wüste Zuflucht findet – und dort feststellt, dass sie magisch begabt ist.Hier wird keine schöne Welt beschrieben, sondern eine, auf deren Ascheboden der Hass gedeiht. Wut ist auch das, was Onyesonwu antreibt, denn sie geht auf die Reise, um ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter zu finden und zu bestrafen.Die Autorin bedient sich dabei einer kraftvollen Sprache, die Raum für Fantasie und Nährboden für eine Legende bietet. Brutal, unangenehm und mit viel Wut im Bauch – es ist kein Roman, den man gemütlich in der Badewanne lesen möchte und dennoch zu begeistern weiß.